Aktuelle Termine und Hinweise


Termine 

 

31. Januar, 11-13 Uhr, GIZ Campus, Auditorium, Friedrich-Ebert-Allee 32, Bonn
Inequalities in human development in the 21st century

Die GIZ und UN Volunteers werden in dieser Veranstaltung wesentliche Ergebnisse des Berichts über die menschliche Entwicklung (Human Development Report) von 2019 vorstellen und mit dem verantwortlichen Autor, Pedro Conceição, sowie mit Toily Kurbanov, Koordinator des UN Freiwilligenprogramms, und Andreas Proksch, Generaldirektor GIZ, über die wachsende Ungleichheit, die zu einem Verlust an sozialem Zusammenhalt und geringem Wirtschaftswachstum führt, sprechen. Veranstaltungssprache ist Englisch. Anmeldung bei Barbara Kirsch, eMail: barbara.kirsch(at)giz.de.

31. Januar, 18-19:30 Uhr, Hofgartenwiese, Bonn
Critical Mass Bonn
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler am letzten Freitag im Monat, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

2. Februar, 11-17 Uhr, Waldorfschule, Graf-Zeppelin-Straße 7, Bonn-Hangelar
Bonner Saatgutfestival
Alles dreht sich beim "Markt der Vielfalt" um Saatgut für Kräuter, für den Garten oder für Wildpflanzen, um regionale Sorten, Hühner und Weidenflechterei. Mit dabei sind unter anderem Slow Food Bonn, die Botanischen Gärten, Bonn blüht und summt, Naturgarten, Oikocredit, Regionalwert AG und die Wiesenkind Imkerei. Es kann Saatgut auch getauscht, sich in der Schulküche gestärkt und entspannt im Schülercafé mit Kuchen versorgt werden. Eintritt: 2,00 Euro für Erwachsene und 50 Cent für Kinder. Die Waldorfschule liegt direkt an der Stadtbahn-Linie 66, Bad Honnef – Siegburg. Weitere Informationen unter: bonner-saatgutfestival-2020.

3.-4. Februar, Start: 17 Uhr, Akademie Franz-Hitze-Haus, Münster
Tagung: Fundraising für Umwelt und Entwicklung

Im Mittelpunkt dieser Studientagung, die sich an MitarbeiterInnen aus umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen wendet, stehen Vorträge, eine Podiumsdiskussion und Workshops zu Theorie und Praxis wirkungsvolle Unternehmenskooperationen. Zudem werden Fundraising-Strategien und -Methoden vorgestellt, die neuen Förderbedingungen der Stiftung Umwelt und Entwicklung oder der Nutzen der Spielepsychologie für nachhaltiges SpenderInnen-Engagement. Anmeldung unter: franz-hitze-haus. Programm unter: download/flyer/20-206.

 

4. Februar, 10-16:30 Uhr, Bundesanstalt für Landwirtschaft, Deichmanns Aue 29, Bonn

Agrarökologie stärken

Mit dem im Januar 2019 veröffentlichten Positionspapier "Agrarökologie stärken" fordern 59 zivilgesellschaftliche Organisationen dazu auf, Agrarökologie zum zentralen Ansatz für eine sozial-ökologische Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zu machen und die Potenziale des Konzepts für die Armutsbekämpfung und die Anpassung an die Klimakrise zu nutzen. Auf dieser Veranstaltung stellen die AutorInnen das Konzept im Einzelnen vor. Darüber hinaus werden ExpertInnen das Konzept aus Sicht der globalen Zusammenarbeit sowie der Wissenschaft beleuchten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: Welternaehrung/Veranstaltung. Download des Positionspapiers unter: webshop.inkota.

 

5. Februar, 18-20 Uhr, Hörsaal IX, Regina-Pacis-Weg 5, Uni Bonn
Nur Utopien sind realistisch
“Als Sehnsuchtsorte nehmen Utopien seit der Antike eine zentrale Rolle für das politische Denken an. Sie dienen als Orientierung und Inspiration für gesellschaftliche Emanzipationsbestrebungen”, heißt es im Ankündigungstext der Friedrich-Ebert-Stiftung. Heute behandelt Theresa Bücker, Journalistin und Frauenrechtsaktivistin, das Thema “Über eine feministische Zukunft“. Und am 12.2. spricht Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org über “Grundrechte in der digitalen Gesellschaft”. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: fes.de/veranstaltungen. Weitere Informationen unter: ringvorlesung.

5. Februar, 18-19:30 Uhr, VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11, Bonn
Mobilität in Deutschland – Wenig Bewegung in Bonn
Die Studie "Mobilität in Deutschland" (MiD) gibt Auskunft darüber, wie sich Menschen fortbewegen und erklärt, warum es zu Fuß, mit dem Rad und dem ÖPNV hapert und wir zu viel Auto fahren. Der Referent Robert Follmer ist einer der führenden Verkehrsexperten, leitet bei infas in Bonn die Abteilung Mobilitäts- und Regionalforschung und verantwortet die nunmehr dritte MiD-Studie. “Als leidgeprüfter Einpendler aus der Region Bonn setzt er seine Alltagserfahrungen mit den Ergenissen der Studie in Beziehung, beschreibt die Stärken und Schwächen Bonns und zeigt auf, was sich im Alltagsverkehr ändern sollte”, heißt es in der Ankündigung. Weitere Informationen unter: politik-wissenschaft-und-internationales.

6. Februar, 16:30-18:30 Uhr, GIZ, Saal Donau, Mäanderbau, Friedrich-Ebert-Allee 32, Bonn
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen leben weltweit, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr kommen etwa drei Millionen Mädchen dazu. Nach Schätzungen von Terre des Femmes leben in Deutschland etwa 23.000 Frauen und Mädchen, die Opfer von FGM (female genital mutilation) wurden oder davon bedroht sind. Die GIZ fragt nun unter dem Titel Taking joint action for the abandonment of FGM, welche Rolle die Diaspora spielen kann, um diese schreckliche Tortur für Mädchen und junge Frauen zu beenden, und welche Möglichkeiten es für gemeinsame Aktionen gibt. Die Veranstaltung ist auf Englisch. Anmeldung bis 31.1. bei: gender(at)giz.de.

7.-9. Februar, Start: 17 Uhr, Haus Wasserburg, Palottistraße 2, Vallendar
Weekend für Future: Klima-Engagement zwischen Straße und Strukturen
Das Wochenende richtet sich an junge Klimaengagierte zwischen 15 und 29 Jahren. Trotz gegenwärtig großer öffenticher Aufmerksamkeit gegenüber dem Thema Klimawandel bleibt die Herausforderung, dem Klimawandel praktisch zu begegnen. “Es gilt nun, weitere Ideen und Strategien zum wirksamen politischen Handeln zu entwickeln und Probleme, Durststrecken und Hürden zu überwinden.” Raum zum Austausch und Voneinander-Lernen bietet das Wochenende. Keine Teilnahmegebühr, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung – bis 2. Februar! – unter: weekend-for-future.

14. Februar, 18-19:30 Uhr, Europaplatz am Bahnhof Siegburg
Critical Mass Sieg(burg)
Auf entspannte Weise wollen die RadfahrInnen zeigen, dass sie “ein zu respektierender Teil des Verkehrs sind – wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden auch”. Es geht durch Siegburg, St. Augustin, Troidorf und Hennef. Nach dem Motto: “wer immer gerade vorne fährt, entscheidet, wie es weitergeht”.

18. Februar, 19-21 Uhr, GIZ-Akademie, In der Wehrhecke 1, Bonn-Röttgen
Nur noch zehn Jahre! – Agenda 2030
Dieser Dialog am Abend befasst sich mit der Fragestellung: Welche Umsetzungsprinzipien können aus der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen abgeleitet werden? Darunter werden Fragen aufgeführt wie "Wie kann „Design Thinking“ bei der Umsetzung der Ziele und der Prinzipien helfen und welche Erfahrungen konnten wir damit machen?" "Können individuelles Verhalten und etablierte Gewohnheiten isoliert vom institutionellen Rahmen und von politischen Vorgaben gesehen werden?" Und: "Mit welchen Angeboten reagieren wir auf den Bedarf an Kompetenzentwicklung, Qualifizierung und Fortbildung für diverse Zielgruppen?" Mit dabei sind Klaus Bäsel, Berater, Global Policy GIZ, Julika Schmitz, Trainerin und Politikberaterin, sowie Michael Schneider, Akademie für Internationale Zusammenarbeit GIZ. Teilnahme bestätigen bei: Sonja Stegemann, eMail: sonja.stegeman(at)giz.de.

28. Februar, 18-19:30 Uhr, Hofgartenwiese, Bonn
Critical Mass Bonn
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler am letzten Freitag im Monat, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

29. Februar – 1. März, Start: 9 Uhr, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Ollenhauerstraße 5, Bonn
Ernährungsdemokratie zum Anpacken
Der Verein Stadt.Land.Markt lädt in Kooperation mit der Bio-Stadt Bonn zur offenen Konferenz ein. Vornehmliches Ziel ist, dass sich “bereits erfolgreiche Initiativen, ErzeugerInnen und VermarkterInnen von Bio-Lebensmitteln und alle ernährungsinteressierte Menschen in Workshops – in Form eines BarCamps – intensiv über verschiedenste Themen entlang der gesamten ökologischen Wertschöpfungskette austauschen und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Versorgung der Stadt erarbeiten können”. Teilnahmegebühr inklusive Essen und Getränke: 85 Euro. Anmeldeschluss: 15.2. Weitere Informationen und Anmeldung unter: konferenzernährungs demokratie.

9. März, 19:15-21 Uhr, Weltladen, Maxstraße 36, Bonn
Klimaschädliche Subventionen: Wie die Politik Milliarden Steuergelder verschwendet
Jedes Jahr verschwendet die Bundesregierung über 57 Milliarden Euro Steuergelder für klimaschädliche Subventionen. Viele von denen sind nicht nur ökologisch schädlich, sondern benachteiligen auch überwiegend sozial schwache Menschen. Zahlreiche Studien zeigen, wie diese Subventionen reduziert, abgebaut und umstrukturiert werden könnten, aber nur wenige Vorschläge davon hat die Bundesregierung bisher in ihrem "Klimapäckchen" aufgegriffen. Kai Schlegelmilch, Mitbegründer des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), macht konkrete Vorschläge, wie der Deutsche Bundestag in diesem Jahr mehr Anreize für Klimaschutz schaffen kann. Zudem gibt er Ratschläge, wie jede und jeder bei eigenen Investitionen und Verbrauchsentscheidungen klimaschädliche Subventionen vermeiden kann. Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter: weltladen-bonn.

 

 

Weitere Veranstaltungskalender

 

 

Hinweise 

 

Nachhaltige Beschaffung: Offener Brief an die Bundesregierung. Die Bundesregierung kündigte 2015 im „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“ an, bis 2020 möglichst die Hälfte aller Textilien nach sozialen und ökologischen Kriterien zu beschaffen. Nach über vier Jahren hat sie aber noch nicht einmal den Stufenplan vorgelegt, mit dem dieses Ziel erreicht werden soll. Siebzehn Organisationen fordern sie nun in einem offenen Brief auf, endlich den Stufenplan vorzulegen und Textilien fair und ökologisch einzukaufen. Das Eine Welt Netz NRW und viele weitere Organisationen aus NRW sind Unterzeichner des Briefes. Download hier.

 

Reflektionspapier: Bitte wenden! Es bleiben nunmehr zehn Jahre, um die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN zu erreichen. Weder Global noch national oder kommunal, so die Erkenntnis vieler, ist Nachhaltigkeit ein prägendes Element der Politikgestaltung und -umsetzung. "Damit die politische Relevanz von Nachhaltigkeit gestärkt und der Gestaltungsprozess deutlich wirksamer wird, ist insbesondere auch die Wissenschaft als Impulsgeberin gefragt", hofft der Veranstalter, die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030), und lud für den 5. und 6.12.19 zur ersten Jahreskonferenz nach Berlin ein. Das Reflexionspapier zu dieser Konferenz „Nachhaltige Entwicklung: Eine Frage der Wissenschaft. Impulse und Innovationen für die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ liegt nun vor. Download unter: wpn2030-Relexionspapier2019.

 

Studie: Der deutsche Rohstoffhunger. Die Christliche Initiative Romero untersuchte die großen Rohstoffimporte der deutschen Industrie und stellt fest, dass die Gewinnung dieser Rohstoffe oft mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen einhergehen und die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort zerstören. Einmal, so die konkrete Untersuchung, beim Palmöl aus Guetemala und zum anderen beim Kupfer- und Molybdänerz aus Mexiko. Die Christliche Initiative will damit auch deutlich machen, wie notwendig ein Lieferkettengesetz ist, um verantwortungslosen Geschäftspraktiken einen Riegel vorschieben zu können. Weitere Informationen und Download der Studie unter: palmoel_kupfer/.  Presseerklärung: Neue Rohstoffstrategie der Bundesregierung ignoriert Klimaschutz und Menschenrechte, vom 20.1.2020.

 

Afrika Süd, 6-2019. Neben der Analyse, wie Bedeutsam die Weltklimakonferenz COP 25 für den afrikanischen Kontinent ist, befasst sich die neue Ausgabe der Informationsstelle Südliches Afrika mit Wahlen in Namibia, Botwana und Tansania. Konzepte von innovativen Start-Up-Farmern in Simbabwe wirken ebenso ermutigend wie der zehnte Geburtstag des Daily Maverick aus Südafrika. Das Dossier behandelt darüber hinaus das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne im globalen Zeitalter. Weitere Informationen unter: heft-6-2019.

 

Neu denken. Einfach handeln. Gemeinsam fürs Klima. Mitte Dezember letzten Jahres beschloss der Bonner Stadtrat ein neues Leitbild für den Klimaschutz und die Klimaanpassung. Darin betont der Stadtrat das globale 1,5 Grad-Celsius-Ziel und den Willen, die Treibhausgasausemissionen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Zudem verpflichtet sich der Rat, nicht nur über die Einsparung von Treibhausgasen zu berichten, sondern auch über die Entwicklungen bei der Klimaanpassung. Die Webseite der Bonner Klimakampagne stellt darüber hinaus Menschen vor, die bereits etwas für den Klimaschutz tun (klimaschutzkampagne-neu-denken) und führt die Klimaschutzziele der Stadt ebenso auf wie Berichte und wichtige Handlungsfelder. Weitere Informationen unter: klimaschutz-klimaanpassung.

 

Bonner Spendenparlament schreibt 40.000 Euro zur Förderung aus. Beispielsweise für Projekt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe benachteiligter Menschen, etwa von Kindern und Jugendlichen, Geflüchteten, alten, Menschen mit Handicap, einsamen Menschen oder Wohnungslosen oder für Projekte zu Umweltthemen und Umweltbildung. Die Anträge müssen per Post und eMail beim Bonner Spendenparlament eingereicht werden. Anmeldeschluss: 27.2. Weitere Informationen unter: bonner-spendenparlament.

 

AIW-Mittel der Stadt Bonn. Der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft vergibt erneut Mittel für Projekte, die zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, zur Stärkung der Bonner Projektpartnerschaften und zur Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beitragen. Anträge können bis 19. Februar eingereicht werden. Später eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Download der Förderkriterien, des Antragsformulars sowie der erforderlichen Anlagen unter: aiw-foerdermittel. Bei Fragen zur Antragstellung oder Förderbarkeit von Vorhaben bitte melden bei: Herrn Hötte, Fon: 0228.773 490, oder Herrn Goell, Fon: 0228.772 495.

 

Faire ComputermausRegional, sozial, fair: Die Computermaus von "Nager IT" wird in einer Integrationswerkstatt in Regensburg unter fairen Bedingungen gefertigt – ohne Kinderarbeit. Das Gehäuse basiert auf Zuckerrohr, das Scrollrad aus heimischem Holz, die Leiterplatte und andere Materialien, wie Lötzinn, sind fair und die Maus lässt sich leicht reparieren. Alle Einzelteile sind bei Nager IT erhältlich. Zudem: Nager IT hat einen Methodenkoffer zum Thema Faire Elektronik im Rahmen eines Bildungsprojekts entwickelt. "Die darin enthaltenen Methoden wurden in den letzten 1,5 Jahren von unseren Bildungsreferentinnen entwickelt, erfolgreich erprobt und bei diversen Multiplikatoren-Workshops verfeinert", heißt es dazu auf der Homepage. Wer also fair beschaffen will, sollte sich die Computermaus bestellen. Weitere Informationen unter: nager-it.

 

Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2020. Deutschland, die Philippinen und Japan waren 2018 am stärksten von Extremwetterereignissen betroffen. Insgesamt kamen zwischen 1999 und 2018 mehr als 495 000 Menschen durch über 12.000 Extremwetterereignissen zu Tode. Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf etwa 3,54 Billionen US-Dollar. Schutzgebühr: 8 Euro. Weitere Informationen unter: 17307.

Bildungsmodul für eine sozial-gerechte Modeindustrie. FEMNET stellt 16 Bildungsmodule für eine sozial-gerechte Bekleidungsindustrie öffentlich zur Verfügung. "Jedes Modul besteht aus einer DozentInnenanleitung, einer Präsentation sowie Materialien für Gruppenarbeiten, die genutzt, angepasst und verbreitet werden dürfen." Zudem gibt es eine Literaturliste mit Hintergrundinformationen und weiterführenden Quellen. Weitere Informationen und Download unter: bildungsmodule-sozial-gerechte-modeindustrie.

Podcast FAIR von Oikocredit Schweiz. Schweizer Oikocredit-MitarbeiterInnen haben einen Podcast entwickelt, der einmal im Monat über nachhaltige Themen informiert und Menschen ansprechen will, so die Ankündigung, "die den Planeten jeden Tag etwas besser machen wollen". Dafür werden umsetzbare Tipps vorgestellt, Projekte, eine Idee oder ein Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Beiträge liegen bereits zur fairafric-Schokolade, zu gerechten Kaffee-Preisen und zu dem neuen Teeprojekt in Ruanda von Oikocredit Westdeutscher Förderkreis vor. Weitere Informationen unter: podcast-fair.

Bericht: Mit Nachhaltigkeit überzeugen. In Kommunen und Regionen weltweit. Der Bericht befasst sich wie auch die Tagung mit dem Klimaschutz und einer nachhaltigen Lebensweise. Trotz großer Proteste und Demonstrationen gibt es vielerorts auch Bedenken und Widerstände. "Menschen und Organisationen zu überzeugen, bleibt daher eine Schlüsselaufgabe bei der lokalen und regionalen Verankerung der SDGs", heißt es im Vorwort. Der Bericht betont, die Debatte vielfältiger zu machen, indem neue und dezentrale Kommunikationswege eingeschlagen werden, mehr Menschen mit richtigen Botschaften zu erreichen und über komplexe Herausforderungen zu sprechen, insbesondere neue Verhaltensweisen zu unterstützen und verschiedene Wege und Möglichkeiten auszuprobieren. Weitere Informationen und Download unter: Veranstaltungen/BoSy/2019.

Zertifizierungspflicht für Grabsteine ohne Kinderarbeit. „Ab 1. Januar 2020 dürfen auf den Friedhöfen in Nordrhein-Westfalen Grabsteine aus China, Indien, den Philippinen oder Vietnam nur aufgestellt werden, wenn sie über ein gesetzlich vorgeschriebenes Zertifikat verfügen. Anerkannte Zertifizierungsstellen können damit gesetzlich verbindlich entscheiden, ob Grabsteine mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ohne schlimmste Formen von Kinderarbeit hergestellt worden sind oder nicht. Die Zertifizierungspflicht gilt für Grabmäler und Grabeinfassungen aus Naturstein, die aus den genannten Ländern stammen. Verstöße dagegen können mit einer Geldbuße von bis zu 3.000 Euro geahndet werden. Verantwortlich für die Umsetzung vor Ort sind die Friedhofsträger [Kommunale oder Religionsgemeinschaften]“, heißt es auf der Website des MAGS NRW. Weitere Informationen unter: nrw/bestattungswesen.
Musterschreiben an BürgermeisterInnen hier.

Global lernen: Digitalisierung. Im Themenheft zur Digitalisierung von Brot für die Welt werden verschiedene Aspekte beleuchtet – wie Bildung, Industrie, Energie oder Ressourcen. Gefragt wird: Können digitale Techniken zur Überwindung von Armut beitragen? "Dank Wetter-Apps können KleinbäuerInnen höhere Ernteerträge erzielen, Cargo-Drohnen beliefern Menschen in abgelegenen Gebieten mit lebenswichtigen Medikamenten, mobile Bezahlsysteme ermöglichen Geschäftsgründungen und medizinische Hilfsmittel kommen aus 3D-Druckern." Diese Vorteile stehen großen Herausforderungen gegenüber wie der Verlust an Arbeitsplätzen, der steigende Rohstoffbedarf und der weiterhin fehlende Zugang zum Internet für viele. Die Beschäftigung mit der Digitalisierung entspricht dem Orientierungsrahmen Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz (KMK), fördert verschiedene Kernkompetenzen und ermutigt SchülerInnen, "kritische Fragen zu stellen und eine eigene Haltung zu entwickeln", wie es in der Ankündigung heißt. Weitere Informationen und Download unter: Digitalisierung.

 

Grüne Inseln für Bonn. Das Projekt des Wissenschaftsladens “1000 Grüne Inseln” konnte 2019 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Projektmittel reichten allerdings nur für 20 Inseln. Nun bietet der Schreiner an, weitere Inseln gegen ein entsprechendes Honorar zu bauen. Erreichbar ist er unter Fon: 0157.377 417 16. eMail: janke.holzdesign(at)gmail.com.Wer selbst bauen will, findet in kürze die Baupläne auf der Webseite der AG Grüne Infrastrukturen unter: ag-gi.