Aktuelle Termine und Hinweise


Termine 

 

4.-6. Oktober, 18-19:30 Uhr, Alanus Hochschule, Villestraße 3, Alfter
Wo lang? Gemeingut Boden

Die "wo-lang?-Konferenz" ist eine Veranstaltungsreihe, die aus einer studentischen Initiative hervorgegangen ist und sich seit 2017 mit aktuellen gesellschaftlichen Problemstellungen in Wissenschaft und Praxis befasst. Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz in diesem Jahr steht die Frage nach der Art und Weise, wie wir Boden nutzen, pflegen, verwalten oder gar neuen produzieren, und wie Lösungsansätze für eine sozial und ökologisch nachhaltige Nutzung von Grund und Boden aussehen können. Zudem wollen die drei veranstaltenden Fachbereiche durch künstlerische und wissenschaftliche Methodik erfahrbar machen, wie gesellschaftliche Zukunft gemeinsam gestaltbar wird. Anmeldung unter: anmelden mit einem Link zu den Tickets für 100 Euro / 50 Euro. Weitere Informationen unter: wolangkonferenz.

7. Oktober,19:30-21:30 Uhr, Kino in der Brotfabrik, Kreuzstraße 16, Bonn
Filmvorführung: Congo Calling
Wie ist das Leben von europäischen EntwicklungshelferInnen im Kongo? Peter, Anne-Laure und Raul arbeiten im Krisengebiet Nord-Kivu, Ostkongo. Sie wollen helfen, doch ihre Lage ist kompliziert und wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens? Für alle, die “Das Kongo-Tribunal” im Rahmen der Bonner Filmfair gesehen haben, ist dies eine interessante Weiterführung der Diskussion, die hier ebenfalls nach dem Film geführt wird. Mit: Filmemacher Stephan Hilpert, Christoph van Eding von Help e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste. Congo Calling,  DEU 2019, 90 Minuten, Regie: Stephan Hilpert. Weitere Informationen und Trailer unter: congocallingfilm.

8. Oktober, 18-19:30 Uhr, Evangelisches Kirchenpavillon, Kaiserplatz 1a, Bonn
Ankunft der 3. Schokofahrt in Bonn

16 RadlerInnen bringen nach 600 Kilometern (hin und zurück) aus Amsterdam die süße Fracht von 250 Kilogramm Schokolade mit Touren- und Lastenrädern – emissionsarm – nach Bonn. Auch die für die Schokolade verwendeten Kakaobohnen wurden zuvor aus der Karibik mit einem Segelschiff nach Amsterdam transportiert. Wie in allen anderen Städten ist auch die Bonner Schokofahrt vom Radtransportschwarm organisiert und selbst finanziert. “Viele nehmen sich Urlaub, um eine Woche Zeit für die große Fahrt nach Amsterdam zu haben”, so Pressesprecher Raphael Holland. Die bestellte Fairtrade-Bioschokolade, also 75 % mit Kakaonibs und 40 % mit Meersalz, ist ab dem 8. Oktober hier zu haben: Weltladen Bonn, Bergfeld‘s, Momo, Bistro & Café Ev. Kirchenpavillon, Freikost Deinet und Kiss The Inuit. 50 Cent von jeder verkauften Tafel gehen an das Lastenradprojekt Bolle Bonn von Bonn im Wandel e.V.

 

11.-13. Oktober, Start ab 17 Uhr, Salvador-Allende-Haus, Haardgrenzweg 77, Oer-Erkenschwick

Einfach.Umsteuer: Finanzierung

Die gegenwärtige Wirtschaftsweise muss und wird sich ändern, denn der Glaubenssatz “Mehr Wachstum” ist eine Sackgasse und, so die ZEIT vom Juni 2019, “wird unser Leben zerstören”. Der gesellschaftliche Umbau ist die dringendste Aufgabe vor der wir stehen. Von daher will die Tagung von attac in Form von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden Fragen behandeln wie: Wo stehen wir heute bei der sozial-ökologischen Transformation? Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es (öffentliche Haushalte, Steuern, Abgaben, Kredite, private Investitionen) und welche sind besonders wirksam? Welche Rolle können Zentralbank und öffentliche Banken (Förderbanken) spielen? Wie Kreditlenkung bei öffentlichen und privaten Banken durchführen? Wo und wie werden wir aktiv? Seminargebühren: 145 Euro Einzel-, 95 Euro Doppel-, 80 Euro Vierbettzimmer. 20 Euro ohne Übernachtung. Weitere Informationen und Anmeldung unter: Tagung-Finanzierung.

 

12. Oktober, 10:15-16 Uhr, Rhein-Sieg-Halle, Bachstraße 1, Siegburg
Fach- und Jobmesse: Engagement Weltweit

"Mit über 50 Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit im Gespräch", so überschreibt der Veranstalter, also der Arbeitskreis Helfen und Lernen in Übersee, AKLHÜ, seine Messe, die er zum 18. Mal durchführt. Sie ist die einzige Fachmesse zum Thema Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland und richtet sich an alle, die sich für eine entwicklungspolitische Arbeit im In- und Ausland interessieren. Sei es bei einer NGO, bei einem staatlichen Träger, in der humanitären Hilfe oder in der Friedensarbeit. Tickets sind für 9 Euro bzw. 8 Euro (Gruppe ab 10 Personen) hier buchbar. Weitere Informationen unter: fuer-besucherinnen

18. Oktober, 18-19:30 Uhr, Europaplatz am Bahnhof Siegburg
Critical Mass Sieg(burg)
Auf entspannte Weise wollen die RadfahrInnen zeigen, dass sie “ein zu respektierender Teil des Verkehrs sind – wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden auch”. Es geht durch Siegburg, St. Augustin, Troidorf und Hennef. Nach dem Motto: “wer immer gerade vorne fährt, entscheidet, wie es weitergeht”.

25. Oktober, 18-20 Uhr, Hofgartenweise, Bonn
Critical Mass Bonn
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler am letzten Freitag im Monat, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

25.-26. Oktober, Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61, Köln
Weiterbildung: Wie gelingt faire öffentliche Beschaffung
Berufsbekleidungsunternehmen lassen neben Mazedonien und China vor allem in Polen, Tunesien, Rumänien und zunehmend auch in Indien und Bangladesch produzieren. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Studienreise nach Tunesien und Recherchen in Indien stellt FEMNET die Ergebnisse ihrer Studie vor. Die anschließende Diskussion wird sich um die Verantwortung von Stadtverwaltungen und Unternehmen bei der Beschaffung von Berufsbekleidung drehen. Der zweiten Schulungstag bietet die Möglichkeit, in einen direkten Austausch mit einem Berufsbekleidungsunternehmen, das die öffentliche Hand mit teilweise nachhaltigen Textilien beliefert, zu treten. Zudem wird genügend Raum für neue Beispiele und Entwicklungen im Bereich sozial verantwortlicher öffentlicher Textilbeschaffung geben. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldebedingungen: Ein kurzes Motivationsschreiben mit der Darstellung relevanter Kenntnisse per eMail an: Theresa Utecht, foeb(at)femnet-ev.deNachfragen unter: Fon 0228.909 173 08.

 

26.-27. Oktober, Start ab 10 Uhr, Quartiersmanagement Lannesdorf-Obermehlem, Ellesdorferstraße 44, Bonn

Klima: Nachhaltigkeit im Alltag

"Was kann jeder Einzelne tun?" In diesem Wochenend-Workshop wird gemeinsam an Lösungen, wie jeder in seinem persönlichen Alltag nachhaltig und klimaschonend handeln kann, gearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Ernährung und Einkaufen, Fortbewegung, Energiesparen und Artenschutz zum Beispiel im eigenen Garten. Außerdem: Wer nachhaltiger lebt, spart oft sogar Geld und trägt dazu bei, die Lebensgrundlagen für Kinder und Enkel zu erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Leitung hat Francis Hugenroth. Im Anschluss an den ersten Tag gibt es eine Filmvorführung. Anmeldung bis 19. Oktober unter: quartiersmanagement(at)frauenhilfe-rheinland.de, Fon: 0228.95 41-320. Weitere Informationen unter: kurse-und-veranstaltungen.

27.-30. Oktober, Start ab 18 Uhr, Jugendherberge Bonn, Haagerweg 42
Entwicklungspolitik heute: Woher wissen, was wirkt?
“Auch wenn die Schlagzeilen der Gegenwart oft ein anderes Bild vermitteln, hat sich die Situation für den Globalen Süden in vielerlei Hinsicht gebessert”, heißt es im Aufruf für diese Veranstaltung. Die extreme Armut ist ebenso zurückgegangen wie auch die Kindersterblichkeitsrate, dennoch wird immer wieder die Frage nach der Wirksamkeit der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit gestellt. Aus diesem Grund befasst sich das Seminar mit dieser Fragestellung und hat VertreterInnen von Durchführungsorganisationen der staatlichen EZ, aber auch von NROs, Forschungs- und Evaluierungseinrichtungen eingeladen, aus ihrer Perspektive und Erfahrung zu berichten. Seminargebühr: 75 Euro (Übernachtung und Halbpension). Weitere Informationen und Anmeldungunter: entwicklungszusammenarbeit-woher-wissen-was-wirkt.

29. Oktober, 11-17 Uhr, Osthafenforum, Lindleystraße 15 (gegenüber Nr. 11), Frankfurt am Main

Kollaborativ lernen mit offenen Online-Tools

Diese Fortbildung zu Methoden und Ideen für die schulische und außerschulische Bildungspraxis will kollaboratives Lernen mit  passenden Online-Tools für globale Themen vermitteln. “Im Sinne einer zeitgemäßen Bildung ist unser Fokus dabei, wie Menschen im Rahmen von BNE-Lernprozessen gemeinsam Dinge ausprobieren und gestalten und dabei zugleich Selbstwirksamkeit erfahren und schaffen können”, so der Veranstalter – das Portal Globales Lernen. Die Zielgruppe sind Menschen aus der schulischen und außerschulischen Bildungspraxis, die sich angesprochen fühlen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Tablet oder Laptop sollte mitgebracht werden. Weitere Informationen unter: event/fortbildung_kollaborativ_lernen.

29. Oktober, 19:15-21 Uhr, Weltladen Bonn, Maxstraße 36

Ein Leben im Glimmer – von der Wiege bis zur Bahre

Glimmer ist ein Mineral, das in Minen abgebaut wird. Es ist gut für Lidschatten, Nagellack und Autolacke, aber äußerst schädlich für die menschliche Lunge. Die Menschen im ostindischen Bundesstaat Jharkhand leben vom legalen wie illegalen Abbau und werden kaum 40 Jahre alt. Viele Kinder, zum Teil noch sehr jung, schuften an jedem Tag in und bei der Mine. Die Trinkwasserversorgung ist in den Dörfern nicht gesichert und die Ernährung mehr als unzureichend. Elvira Greiner, Vorsitzende der Organisation ANDHERI HILFE e.V., berichtet über das tragische Leben der Menschen und vom Engagement ihrer Hilfsorganisation, den Menschen im Glimmerminengebiet eine Chance für ein Leben in Würde zu geben. Erstmals können 200 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren die Schule besuchen. Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter: weltladen-bonn.

30. Oktober, 19:30-21 Uhr, Pfarrsaal St. Michael, Zypressenwe 4, Meckenheim
Filmvorführung: NRW meets Ghana – Ghana-Partnerschaft konkret
Der Kölner Filmemacher Andreas Kranz hat einen 45-minütigen Dokumentarfilm zum Thema „NRW meets Ghana-– Die Landespartnerschaft konkret“ gedreht. Darin zeigt er die vielfältigen Partnerschaftsinitiativen mit Ghana in NRW, stellt die Meckenheimer Ghana-Partnerschaft als beispielhaft vor und wirbt für den „Konkreten Friedensdienst NRW“. 2017 waren zuletzt zwei Meckenheimerinnen in der Partnergemeinde in Kumasi im Einsatz. Der Filmemacher lädt zum Gespräch über Partnerschaftsinitiativen und den in der Bundesrepublik einmaligen Friedensdienst ein. Eintritt frei. Kontakt: Fon 02225.704 68 42. 

8.-10. November, Start ab 18 Uhr, Jugendherberge Bonn, Haager Weg 42

Von rechts ausgebremst? Die EU-Klimapolitik
Insbesondere rechtspopulistische PolitikerInnen zweifeln weltweit den menschengemachten Klimawandel an: Das Klima wandle sich schließlich, solange die Erde existiert und die Regierung missbrauche die steigende CO2-Konzentration lediglich zur „Großen Transformation“ der Gesellschaft (aus dem Grundsatzprogramm der AfD). “Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den europäischen Klimaschutz? Gibt es überhaupt eine einheitliche klimapolitische Position der europäischen Rechtspopulisten? Und welche Handlungsoptionen haben klimapolitisch progressive Kräfte angesichts dieser zusätzlichen Herausforderung im Kampf gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen?”, fragt der Veranstalter, der Verein zur Förderung politischen Handelns, und lädt junge Menschen ab 18 Jahren nach Bonn zur Diskussion und zum ideenreichen Austausch ein. Semninargebühr: 55 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter: seminare/von-rechts-ausgebremst.

 

12. November, 19:15-21 Uhr, Weltladen Bonn, Maxstraße 36

Zukunft fängt beim Essen an! Investieren in Klimaschutz

Ökologische Landwirtschaft, regionale Verarbeitung und Vermarktung tragen, so die zunehmende Erkenntnis, nicht nur hierzulande entscheidend zu nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz bei. Eine Agrarwende ist daher dringend erforderlich – und die kostet Geld, was weder die Bundesregierung noch die EU in ausreichendem Umfang zur Verfügung stellt. Daher müssen (mal wieder) die BürgerInnen die notwendigen Schritte einleiten. Beispiel: Regionalwert AG Rheinland. Sie ist eine Bürgeraktiengesellschaft, die durch finanzielle Beteiligungen und ein regionales Netzwerk von Biobetrieben eine nachhaltige Landwirtschaft und regionales Ernährungshandwerk fördert. Dorle Gothe, Vorstand der Regionalwert AG Rheinland, stellt an diesem Abend die Organisation und die Beteiligungsmöglichkeiten vor. Monika Rönn vom Obsthof Rönn, der einer der Partnerbetriebe in Meckenheim ist, zeigt, wie die Umstellung funktioniert und regional-ökonomisches Engagement gelingen kann. Weitere Informationen zur Regionalwert AG unter: regionalwert-rheinland. Zum Obsthof unter: obsthof-roenn.

 

12.-13. November, Start ab 15 Uhr, FMP1, Fanz-Mehring-Platz 1, Berlin

Netzwerk21Camp 2019

Ein Experiment: Der Netzwerk21Kongress wird zum Netzwerk21Camp. Der erste Tag wird als Impulstag gestaltet und beginnt mit einer “Diskussionsrunde voller Überraschungen”, so die Veranstalter. Abends wird das “ZeitzeicheN”, also der deutsche lokale Nachhaltigkeitspreis, überreicht. Den zweiten Tag, den Partizipationstag, gestalten die TeilnehmerInnen als Barcamp selbst. Anmeldung unter: www.netzwerk21kongress.de/kongress/barcamp-2019/anmeldung-zum-camp/. Weitere Informationen unter: kongress/barcamp-2019..

 

 

Weitere Veranstaltungskalender

 

 

Hinweise 

 

Soziale und ökologische Herausforderungen der globalen Textilwirtschaft. Lösungsbeiträge der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, so der vollständige Titel einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Entwicklungsforschung. Diese identifiziert die wichtigsten sozialen und ökologischen Herausforderungen in der Textil-Lieferkette und beschreibt vier Handlungsfelder für die internationale Zusammenarbeit: Konsum nachhaltig gestalten, unternehmerische Sorgfaltspflicht einfordern, lokale Wertschöpfungen in der Produktion steigern und entsprechende Institutionen vor Ort stärken. Weitere Informationen und Download unter: soziale-und-oekologische-herausforderungen.

 

Mit zivilem Ungehorsam gegen ökologische Katastrophe und massives ArtensterbenAb dem 7. Oktober wollen die ExtinktionrebellInnen Straßen und Plätze in Berlin und in anderen Städte blockieren – nach dem Vorbild Londons vom Frühjahr dieses Jahres: Dort hatten über sechstausend Menschen eine Woche lang die Brücken der Stadt besetzt und so das britische Parlament dazu gebracht, den Klimanotstand auszurufen. “Gemeinsam können wir auch in Deutschland die Politik dazu bewegen, endlich effektiv zu handeln”, davon ist Heike Prassel überzeugt. “Wir setzen den Protest so lange fort, bis die Regierungen angemessen reagieren.” Weitere Informationen unter: extinctionrebellion.

 

Global Education Week 2019Globald Education Week startet in sechs Wochen. Vom 18.-24. November heißt es europaweit “Wake up! Letzter Aufruf für den Klimaschutz”. Gemeint sind beispielsweise Workshops, Unterrichtseinheiten, Videoclips oder Ausstellungsprojekte, die die Öffentlichkeit unterrichten und zu Diskussionen über ökologische Nachhaltigkeit anregen. Getragen wird die Kampagne von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd und vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates. Weitere Informationen unter: global-education-week.

 

Fair einkaufen, aber wie? Die 6. aktualisierte Auflage des Handbuchs für fairen Konsum ist auf dem Markt und feiert zugleich sein 10-jähriges Jubiläum. Mit vielen Informationen zu Fairem Handel, Fairer Mode, Fairem Tourismus, Fairer Elektronik und Nachhaltigen Geldanlagen. Außerem zu Klimawandel, Wertschöpfung, fairem Lohn, Abschaffung der Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee, Lidl’s Bananenrückzieher, fairem Grillen, Nachhaltigkeit bei Huawei, Ausbeutung bei der Schuhproduktion in Osteuropa, fairen Angeboten für Veganer und Divestment. Weitere Informationen unter: brandes-apsel-verlag.

 

Fast Fashion: Eine Bilanz in 3 Teilen. Fast-Fashion-Marken reagieren ganz kurzfristig auf neue Trends, bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt und das zu absoluten Niedrigpreisen. Mit der Folge, dass ein enormer Preis- und Zeitdruck in der Lieferkette aufgebaut wird und ArbeiterInnen die Mode unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Niedrigstlöhnen fertigen müssen. Die Christliche Initiative Romero hat dazu nun ein Dossier mit einer ausführlichen Bilanz über die ökologischen und sozialen Folgen der Fast-Fashion-Industrie vorgelegt und beleuchtet insbesondere die Verantwortung der Marken. Teil 1 befasst sich mit den Arbeitsbedingungen in zehn Textilfabriken in Sri Lanka. Teil 2 beleuchtet die Einkaufspraktiken der Fast-Fashion-Marken und stellt dar, was sie ändern müssen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Teil 3 befasst sich mit den Folgen in Zahlen und bietet viele Infografiken. Außerdem sind in dem Dossier eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten und Forderungen an die Fast-Fashion-Unternehmen dargestellt. Weitere Informationen und Download unter: dossier-fast-fashion.

 

Interaktive Online-Plattform: Wie nachhaltig ist Deutschland? Es ist eine vorläufige Berichtsplattform, die vom Statistischem Bundesamt vorgelegt wurde. In ihr sind 232 Indikatorensätze enthalten, die von einer internationalen Arbeitsgruppe unter deutscher Mitwirkung erarbeitet wurden. So will man international vergleichbar seine nachhaltige Entwicklung darstellen. Das Ziel ist, die Umsetzung der UN nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) messbar und für alle nachverfolgbar zu machen. Etliche Datensätze fehlen aber noch oder sind in Bearbeitung. Zugang zur derzeit bestehenden Alpha-Version, die weiter ausgebaut werden soll, unter: sustainabledevelopment-germany.

 

Lehrmaterialien zu Hunger, Ernährung und nachhaltige Entwicklung. Die Deutsche Welthungerhilfe bietet zu den Themenkomplexen Hunger, Ernährung und nachhaltiger Entwicklung umfangreiche Unterrichtsmaterialien für Grundschule, Sekundarstufe I und II an und entwickelt das Thema Hunger zum Beispiel entlang der Fragen "Wieso hungern Menschen? Was hat Lebensmittelverschwendung in Deutschland mit Hunger in Entwicklungsländern zu tun? Und wie können wir aktiv werden für eine gerechtere Welt?" Die Materialien sind nach Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II aufgeteilt und umfassen Broschüren, Quiz, DVDs, Online Games, Wandzeitungen oder Faktenblätter. Alles kostenlos zum Downloaden. Damit will die Welthungerhilfe LehrerInnen bei der informativen und kreativen Unterrichtsgestaltung rund um die Themen Hunger und nachhaltige Entwicklung unterstützen. Weitere Informationen unter: als-schule-helfen/lehrmaterial-bestellen.

 

Kronkorken für Sankt Augustin. Kronkorken landen meistens im Müll oder auf der Straße. Doch in Sankt Augustin will man neue Wege gehen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Kronkorken zu sammeln und an 13 Stellen abzugeben. Von dort werden sie an den Metallhändler Jungheim Schrott- und Metallhandel GmbH verkauft und der Erlös zu 100 Prozent an soziale Projekte gespendet. "Derzeit unterstützen wir mit dem Erlös das Projekt Hope‘s Angel – Familien Hoffnung schenken", betont Hanna Teuwsen, Initiatorin dieses Projektes. Das Projekt will das Bewusstsein zur Nachhaltigkeit und Müllvermeidung mit dem Engagement für Mitmenschen bzw. soziale Projekte verbinden. Weitere Informationen unter: kronkorken-fuer-sankt-augustin.

 

Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden! 118 zivilgesellschaftliche Akteure haben ihre Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik veröffentlicht und fordern konkrete Schritte von der Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie betonen in ihrer Erklärung: "Der erhoffte Weckruf durch die Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verhallt bisher nahezu ungehört. Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis zum Jahr 2030 erreicht werden.” Weitere Informationen unter: zivilgesellschaftliche-erklaerungDownload hier.