Aktuelle Termine und Hinweise


Termine 

 

2. März, 18-20 Uhr, VHS, Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Eisenbahnen in Afrika

Technik und Infrastruktur der afrikanischen Eisenbahn geben spannende Einblicke in die Kolonialgeschichte des Kontinents. So wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Eisenbahnen in den ehemaligen britischen, belgischen und französischen Kolonien rasch auf- und ausgebaut, und auch in Tansania fahren viele Züge heute noch auf deutsch-kolonialen Strecken. Jürgen Langen, Journalist und Politikwissenschaftler, berichtet über längst vergessene Strecken, aktuelle Entwicklungen und ambitionierte Pläne. Weitere Informationen unter: eisenbahnen-in-afrikaProgrammflyer "Afrikanische Aspekte: Mobilität in Afrika" unter: afrikanische-aspekte.

6. März, 16-21 Uhr, Atelier Colonia, Körnerstraße 37, Köln
Shrinking Spaces? – Reclaiming Spaces!
"Shrinking Spaces", die Einschränkungen von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen und Organisationen, ist der Fokus dieser Veranstaltung, die danach fragt, wie sich ein Aufbruch zur Veränderung gestalten lässt und wie schrumpfende Räume für das gesellschaftliche Engagement wieder geweitet werden können. Dafür kommen Gäste mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen, um erfolgreiche Strategien vorzustellen und mit allen darüber zu diskutieren. Mit dabei sind Antje Scharenberg, Bewegungsforscherin und transnationale Aktivistin, UK, David Häußer, Aktivist, Autor und Rapper, Berlin, Meral Sahin, Sprecherin, IG Keupstraße, Köln, Laura Armbost, Radiomacherin und Bildungsreferentin Straze, Greifswald, und Gerhard Klas, Rheinisches JournalistINNen Büro, Köln. Essensbeitrag: 5 Euro. Anmeldung bis 2.3. unter: 30jahre(at)allerweltshaus.de. Weitere Informationen unter: facebook.

7. März, 12-17 Uhr, Ruhr-Universität, Wasserstraße 223, Bochum
BürgerInnenempfehlung zum Umgang mit Plastik
An vier Samstagen im März organisiert das Forschungsprojekt Plastikbudget BürgerInnenforen, um “BürgerInnenempfehlungen für die Bundespolitik zu erarbeiten”, wie es in der Ankündigung heißt. Los geht es am 7.3. mit dem Thema “Ökologischer Kunststoffeinsatz – Kann es das geben?” Am 14.3. folgt “Plastik im Sport – Von Kunstrasen und Plastikbechern” in der Veltins-Arena Schalke. Danach, am 21.3., geht es um “Get a Grip – Reifenabrieb auf deutschen Straßen” in der Autobahnmeisterei in Münster. Und am 28.3. wird das Thema “Gut grün? – Plastik(müll) in Heim und Garten” im Kleingartenverein Am Schellenberg in Castrop-Rauxe behandelt. Zugesagt wird, “die Ergebnisse über das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den politischen Prozess einzuspeisen. Zudem versuchen wir bei der Veranstaltung am 28. März mit Hilfe eines YouTubers und auf jeder der vier Veranstaltungen mit Hilfe von Graphic Recording, die Inhalte so aufzubereiten, dass die erarbeiteten Forderungen auch in der Öffentlichkeit präsent sind. So wollen wir den politischen Diskurs über Kunststoffe beleben und die Politik wieder zurück in die Verantwortung holen”, so der Projektleiter Stefan Schweiger. Die Teilnahme und Bewirtung ist kostenfrei. Anmeldung bei: Stefan Schweiger eMail: stefan.schweiger(at)rub.de. Weitere Informationen unter: plastikbudget.

9. März, 17:30-19:30 Uhr, Alanus Hochschule, Campus II, Villestraße 3, Alfter
Wirtschaft neu denken: Nachhaltigkeit ist nicht genug

Unter diesem Motto referiert Lavinia Muth, Alumna im Fachbereich Wirtschaft der Alanus Hochschule und Corporate Responsibility-Managerin des Kölner Modelabels ARMEDANGELS, mit anschließender Diskussion. Ihre Meinung lautet zusammengefasst: “Nachhaltigkeit alleine reicht nicht mehr. Es ist dringend notwendig, über intelligentere, regenerative Systeme wie eine kreislauffähige Wirtschaft nachzudenken.” Eintritt frei. Weitere Informationen unter: vortrag-von-csr-managerin-und-alumna-lavinia-muth.

 

9. März, 19:15-21 Uhr, Weltladen Bonn, Maxstraße 36

Klimaschädliche Subventionen: Die die Politik Milliarden Steuergelder verschwendet

Jedes Jahr verschwendet die Bundesregierung über 57 Milliarden Euro Steuergelder für klimaschädliche Subventionen. Viele von denen sind nicht nur ökologisch schädlich, sondern benachteiligen auch überwiegend sozial schwache Menschen. Zahlreiche Studien zeigen, wie diese Subventionen reduziert, abgebaut und umstrukturiert werden könnten, aber nur wenige Vorschläge davon hat die Bundesregierung bisher in ihrem "Klimapäckchen" aufgegriffen. Kai Schlegelmilch, Mitbegründer des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), macht konkrete Vorschläge, wie der Deutsche Bundestag in diesem Jahr mehr Anreize für Klimaschutz schaffen kann. Zudem gibt er Ratschläge, wie jede und jeder bei eigenen Investitionen und Verbrauchsentscheidungen klimaschädliche Subventionen vermeiden kann. Eintritt frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter: weltladen-bonn.

 

9. März, 18:30-20:30 Uhr, Alte VHS, Kasernenstraße 50, Bonn
Kleidung und Klima
Anknüpfend an den Aktionstag gegen die Primark-Eröffnung vergangenen Jahres im August will FEMNET nun ein Netzwerk ins Leben rufen, um das Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. FEMNET fordert ein Ende der Wegwerf-Mentalität in der Mode mit dem Ziel, “qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Kleidung lange zu tragen”, wie es im Aufruf heißt. Weitere Informationen bei: Vivianne Schwedersky, Netzwerkkoordination, eMail: vivianne.schwedersky(at)femnet.de, Fon: 0228.180 381 16.

12. März, 18-20 Uhr, GIZ, Friedrich-Ebert-Allee 36, Bonn
Plastik ohne Ende – was tun gegen die globale Müll-Flut?
Während Industriestaaten ihren Müll vornehmlich in Länder des Südens exportieren, wird dort wie auch woanders der Müll ungeordnet weggeworfen, verbrannt oder bestenfalls auf Deponien verbracht. Das Abfallaufkommen wächst, doch fehlt in diesen Ländern oft die Infrastruktur, um Abfälle zu trennen und zu recyceln. Das gefährdet nicht nur die Gesundheit der Menschen und setzt Treibhausgase frei, es gehen auch wertvolle Ressourcen wie Metalle unwiederbringlich verloren. Die Veranstaltung fragt: Wie kann das weltweite Müllproblem verringert werden? Was sind konkrete Ansätze der internationalen Zusammenarbeit, um die Verschmutzung mit Plastikmüll einzudämmen und das Bewusstsein zu schärfen? Welche innovativen Ansätze gibt es bei (deutschen) Unternehmen und was tun sie zur Bekämpfung von Plastikmüll? Was kann jede und jeder tun? Es diskutieren: Elisabeth von der Ohe, BASF/ Alliance to End Plastic Waste, Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU Leiter Meeresschutz, und Dr. Detlef Schreiber, Experte für Umweltpolitik bei der GIZ. Moderation: Lutz Warkalla. Eintritt frei. Anmeldung bis 6.3.unter: weltgespraech(at)giz.de.

13.3., 18-19:30 Uhr, Europaplatz am Bahnhof Siegburg
Critical Mass Sieg(burg)

Auf entspannte Weise wollen die RadfahrInnen zeigen, dass sie “ein zu respektierender Teil des Verkehrs sind – wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden auch”. Es geht durch Siegburg, St. Augustin, Troidorf und Hennef. Nach dem Motto: “wer immer gerade vorne fährt, entscheidet, wie es weitergeht”.

17. März, 17:30-19 Uhr, Sitzungssaal, Deutsches Institut für Entwicklungsforschung, Tulpenfeld 6, Bonn
Potemkin'sche Demokratie in Westafrika: Alles nur Fassade?
Im Rahmen des entwicklungspolitischen Fachgespräches der SID Society for International Development Bonn wird Dr. Hans-Joachim Preiss referieren. Er ist seit 2018 Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung für Benin, Burkina Faso und Togo. Weitere Informationen unter: sid-bonn.

18. März, 10-16:30 Uhr, Adolph-Kolping-Haus, Silberstraße 24-26, Dortmund
Pressearbeit für das Eine-Welt-Engagement
Dieses Tagesseminar des Eine Welt Netz NRW für entwicklungspolitisch arbeitende Initiativen und Vereine widmet sich neben einer Einführung in die effiziente Pressearbeit vor allem dem Verfassen von Pressemitteilungen. Darüber hinaus wird auf Soziale Medien und auf das Format der Pressekonferenz beziehungsweise des Pressegesprächs eingegangen. Der ReferentStefan Küper, ehemals Redakteur bei der Westdeutschen Zeitung Düsseldorf, ist seit Mitte 2013 Pressesprecher bei Germanwatch. Das Seminar ist kostenlosAnmeldung bis 10.3. bei Isabel Empacher, eMail: isabel.empacher(at)eine-welt-netz-nrw.de. – Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenzt!

20. März, 9:30-15 Uhr, Don Bosco Mondo, Sträßchensweg 3, Bonn
Werkstattgespräch: Wer ist eigentlich dieser Markt?
Konkret fragt das Werkstattgespräch zur Markorientierung von beruflicher Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit: Was heißt Marktfähigkeit? Was wird von jungen Menschen, was von den Unternehmen als Marktteilnehmer nachgefragt? Wann ist ein Konzept der Berufsbildungsanbieter markt- fähig? Wie flexibel ist berufliche Bildung – und wie schnell im Wandel? Andreas Kaiser von der Sonderinitiative des BMZ “Ausbildung und Beschäftigung” gibt dazu einen Impuls, drei thematische Workshops folgen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: werkstattgespraeche2020.

21. März, 109-16:30 Uhr, Christuskirche, Friedrich-Heinrich-Allee 22, Kamp-Lintfort
Junges & frisches Engagement im Fairen Handel
Der Faire Handel boomt, junge Menschen gehen für eine bessere Welt auf die Straße und alternative Bewegungen organisieren sich. Gleichzeitig fehlt Weltläden oft nicht nur der Nachwuchs, sondern auch der Anschluss an diese Bewegungen. In sieben Workshops und Vorträgen wird den Fragen nachgegangen, wie man Jugendliche erreichen und für den Fairen Handel begeistern kann und welche Schnittmengen es zu Fridays For Future, Unverpackt-Läden und Repair Cafés gibt. Parallel dazu stellen anerkannte Fair-Handels-Unternehmen ihre Produktneuheiten vor und laden zum Einkaufen ein. Eintritt inklusive Getränke = 5 Euro / 2,50 Euro. Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung für Workshops bis 13.3. unter: fair-rhein.deProgrammflyer hier.

27. März, 18-19:30 Uhr, Hofgartenwiese
Critical Mass Bonn
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler am letzten Freitag im Monat, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

 27.-28. März, Start: 14 Uhr, Akademie Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Gelen-Ring 50, Münster
Einmischen possible?! Eine Welt braucht Zivilgesellschaft
Die Eine-Welt-Landeskonferenz 2020 legt ihr Augenmerk auf Menschen und Bewegungen, die auf soziale, politische und ökologische Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und nachhaltige Transformationen initiieren. Ihr Bewegungsraum wird weltweit Stück für Stück eingeschränkt: Ob durch Verbote von NGOs, Restriktionen gegen die Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsäußerungsfreiheit oder durch die Aberkennung der Gemeinnützigkeit wie zuletzt hierzulande. Das Thema "Skrinking spaces der Zivilgesellschaft" wird die Landeskonferenz aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, Handlungsoptionen in Vorträgen aufzeigen und in Workshops ausarbeiten. "Auf der Landeskonferenz gilt explizit: Einmischung erwünscht." Teilnahmebeitrag mit Übernachtung = 70 Euro, Mitglieder = 55 Euro, StudentInnen und SchülerInnen = 40 Euro im DZ. Themen können vorgeschlagen werden unter: yourpart.euAnmeldung unter: franz-hitze-hausEinladungsflyer hier.

28. März, 20:30-21:30 Uhr, weltweit
Earth Hour: Wir machen das Licht aus!
Menschen auf der ganzen Welt kommen in Tausenden Städten zusammen und schalten für eine Stunde das Licht aus. Allein in Deutschland sind gegenwärtig 260 Kommunen dabei – auch Bonn. Gegen Klimawandel und Umweltzerstörung und für einen lebendigen Planeten setzen sie so ein deutlich sichtbares Zeichen. Machen Sie mit! Weitere Informationen unter: earthhour.

1. April, 14-17 Uhr, Bundeszentrum für Ernährung, Heilsbachstraße 16, Bonn
Ernährungsführerschein
Das Bundeszentrum für Ernährung bietet den LehrerInnen aller Bonner dritten Klassen in Grunschulen eine grundlegende Fortbildung in Ernährung an. Sie lernen die Ernährungspyramidekennen, erarbeiten sich Unterrichtseinheiten und werden sicher im Umgang mit dem Material und den Themen. In sechs bis sieben Doppelstunden lernen dann ihre SchülerInnen mit frischen Lebensmitteln und Küchengeräten sorgfältig umzugehen, schneiden, schälen, rühren und essen schließlich gemeinsam ihre zubereiteten Gerichte. Anmeldung bis 4.3. bei Barbara Pritzkau, eMail: barbara.pritzkau(at)ble.de, Fon: 0228.684 551 73. Weitere Informationen unter: ernaehrungsfuehrerschein.

 

 

Weitere Veranstaltungskalender

 

 

Hinweise 

 

Ackerdemia. Wertschätzung für Natur und Lebensmittel. Die in Potsdam angesiedelte Ackerdemia hat innovative und Praxis orientierte Bildungsprogramme entwickelt und richtet sich mit ihrer mehrfach ausgezeichneten Gemüseackerdemie an Kitas, Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen nach dem Motto “Für eine Generation, die weiß, was sie isst!” Das heißt die Kinder lernen, wo Lebensmittel herkommen, wie diese angebaut werden und wie man bewusst mit ihnen umgeht. Nicht nur in Potsdam, sondern inzwischen bundesweit. Für die Region Bonn/Rhein-Sieg und Rheinland-Pfalz Nord ist Anna Spiller die Koordinatorin. Kontakt: a.spiller(at)ackerdemia.de, Fon: 0176.578 818 12. Weitere Informationen unter: gemueseackerdemie.

 

Housing Action Day. “Wohnen für Menschen statt für Profite”, unter diesem Motto findet am 28. März der europäische Aktionstag statt. Dazu werden Aktionen unter anderem in Aachen, Amsterdam, Athen, Berlin, Bochum, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Lissabon, Madrid, München, Paris, Prag und Zagreb durchgeführt. Zurück geht dieser Aktionstag auf die European Actions Coalition, die sich 2013 gegründet hat mit dem Ziel, gegen Zwangsräumung, Verdrängung und für ein Recht auf Stadt einzutreten. Weitere Informationenunter: housing-action-day.

 

Bürgerantrag: Bonn4Future – Wir fürs Klima. Bonn will bis 2035 klimaneutral werden. So der Ratsbeschluss. Auf welchem Weg? Das steht noch nicht fest. Bonn im Wandel und die Bonner Klimawache schlagen deshalb vor, alle an einen Tisch zu bringen. “Wir brauchen einen guten Prozess, in dem alle gehört werden, um Strategien zu entwickeln, Aktionen und Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität in Bonn zu beschließen und auf Stadtteilebene schließlich umzusetzen.” Davon ist Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel überzeugt. Zusammen mit weiteren UnterstützerInnen soll schnell ein breit angelegter, langfristiger Prozess in Gang gesetzt werden. Dann, wenn am 4. März der Bürgerausschuss über den Antrag erstmals beraten wird. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt ab 18 Uhr im Ratssaal im Stadthaus. Wer diesen Antrag unterstützen will, trage sich bitte ein unter: b4f.bonnimwandel. Schnellstmöglich soll dann ein “Klima-Visions- und Aktionstag für BürgerInnen” durchgeführt werden, um gemeinsam Visionen und Maßnahmenvorschläge zu entwickeln. Danach wird ein Steuerungsgremium – das Klimaforum – mit rund 100 unterschiedlichen AkteurInnen diese Vorschläge bearbeiten, praktikable Lösungen dafür suchen und den Umsetzungsprozess später begleiten und reflektieren. Vor der Umsetzung auf Stadtteilebene steht allerdings eine Evaluierung an, die das Erarbeitete überprüfen und als geeignet für den Transfer in die Praxis beurteilen soll. Fällt das Ergebnis positiv aus, steht der Arbeit auf Stadtteilebene konzeptionell nichts mehr im Wege. Weitere Informationen unter: bonn4future-wir-fuers-klima-buergerantrag/.

 

Ambivalenz des Digitalen. Die Publikation von Brot für die Welt beleuchtet die entwicklungs- und menschenrechtspolitischen Auswirkungen der Digitalisierung im Globalen Süden und setzt sich mit dem digitalen Wandel auseinander. Die Publikation “will die Diskussionen über Chancen und Risiken der Digitalisierung um verschiedene entwicklungspolitische Perspektiven bereichern”, heißt es in der Ankündigung. Download unter: Downloads/Fachinformationen.

 

IT spenden, statt Elektroschrott produzieren. Das soziale Netzwerk Labdoo mit Sitzen in Mülheim an der Ruhr, in der Schweiz und in Östereich sammelt alte Rechner, löscht deren Festplatten und spielt Bildungssoftware darauf. Waisenhäuser, Schulen, Kinderheime oder Flüchtlingsprojekte erhalten diese als IT-Spenden und bekommen so Zugang zur digitalen Gesellschaft und digitaler Bildung. Zugleich wird Elektroschrott vermieden und CO2-Emissionen reduziert. Über eine halbe Million Kinder und Flüchtlinge in 1.600 Schulen und Projekten in 133 Ländern lernen inzwischen an solchen Rechnern. Weitere Informationen unter: labdoo.org. Und unter: nachhaltigkeitsrat.de.

 

Lieferkettengesetz: Web-Seminar zu Nachfragen und Argumenten begegnen. Am 4. März, 18-19 Uhr, geht es um das Thema "Diskutieren am Infostand und mit PolitikerInnen." Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz findet eine breite Unterstützung in Politik, Zivilgesellschaft und Teilen der Wirtschaft. Aber natürlich werden auch kritische Stimmen laut – von skeptischen Nachfragen bis zu empörten Reaktionen seitens der Wirtschaftsverbände”, heißt es in der Ankündigung. Für diejenigen, die sich für ein Liefergesetz engagieren, ist dieses Web-Seminar von SÜDWIND, Germanwatch, INKOTA und FIAN gedacht: Zentrale Gegenargumente und Strategien werden unter die Lupe genommen, Tipps für Diskussionen vermittelt und Fragen und Argumente beantwortet. Die Referentinnen sind Julia Otten (Germanwatch) und Eva-Maria Reinwald (SÜDWIND e.V.), die Moderation hat Gertrud Falk (FIAN Deutschland). Anmeldung unter: register.gotowebinar.

 

Zukunft? Jugend fragen! Die 2. Studie des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes untersucht die Meinung junger Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahren über Umwelt und Klima, thematisiert ihre Sorgen und ihr Engagement, und fragte danach, welche Maßnahmen der Jugend zum Umwelt- und Klimaschutz wichtig sind. Download unter: zukunft_jugend_fragen_studie.

 

Ausstellung: Schafft Recht und GerechtigkeitDie Ausstellung von SÜDWIND mit 6 Roll-Ups richtet sich an Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen gesetzlichen Rahmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards engagieren möchten. “Sie gibt Einblicke in Menschenrechtsverstöße und Umweltschäden in den Lieferketten unserer Alltagsprodukte, zeigt Veränderungsmöglichkeiten durch ein Lieferkettengesetz auf und weist auf die bundesweite Initiative Lieferkettengesetz hin” heißt es auf der Homepage. Beratung durch: Eva-Maria Reinwald, eMail: reinwald@suedwind-institut.de. Weitere Informationen unter: recht-und-gerechtigkeit/ausstellung.

 

Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit. 40 Projekte und Initiativen können in diesem Jahr ausgezeichnet werden, die sich innovativ und vielfältig für die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN in den Bereichen “Klimapositiv Wirtschaften”, “Nachhaltiger Konsum”, “Nachhaltige Arbeitswelten” und “Kreative Kooperationen” engagieren. Anmeldeschluss: 23.3. Weitere Informationen unter: projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.

Südwind: EU-Afrika-Blog. In vielerlei Hinsicht werden in diesem Jahr die Karten der EU-Afrika-Beziehungen neu gemischt. Das Südwind-Institut möchte mit einem neuen Online-Angebot dafür zu einem differenzierteren Afrika-Bild und zu einer stärkeren Berücksichtigung der Interessen der afrikanischen PartnerInnen durch die EU-Politik beitrage. Ziel des EU-Afrika-Blogs ist es, "die EU-Politik gegenüber Afrika konstruktiv-kritisch zu begleiten, gängige Stereotype aufzuweichen und das Wissen über Afrika und seine 54 Länder zu erweitern", heißt es in der Ankündigung. Der Blog umfasst Hintergrundartikel, ein Glossar, das auch NeueinsteigerInnen im Fachsprech-Dschungel helfen soll, sowie Informationen zu und Diskussionen über zentrale Themen der EU-Afrika-Beziehungen. Link zum Blog.

Ping, der kleine Klimaexperte, ist weiterhin unterwegs. In Lateinamerika, in Deutschland und nun auch in ganz NRW. “Neu ist auch”, so die Projektverantwortliche Stefanie Hahl vom Lateinamerikazentrum in Bonn, “das wir zusätzlich zu den 3. und 4. Klassen nun auch den 5. Klassen Ping anbieten können.” Das Projekt zielt mit seiner entwicklungspolitischen Bildungsarbeit darauf ab, mehr Bewusstsein für die immer dringlicher werdende Herausforderung des globalen Klimawandels zu schaffen. 5-stündige interaktive Projekttage, die von ReferentInnen aus Lateinamerika durchführt werden, sensibilisieren die SchülerInnen anhand des selbst entwickelten Kinderbuchs “Ping, der kleine Klimaexperte” und aktivieren sie zu konkretem Handeln.
Ebenfalls haben die Kinder bei den Ping-Projekttagen die Möglichkeit, eine Klassenpartnerschaft mit einer Klasse an einer Ping-Partnerschule in Lateinamerika aufzubauen, wo dann ebenfalls Ping-Projekttage durchführt werden. Das Kinderbuch eignet sich für unterschiedliche Schulfächer. Download deutsche Fassung unter: LAZ_Kinderbuch_PING_2018. Auf spanisch unter: PING_2017_ES. Weitere Informationen unter eMail: info(at)lateinamerikazentrum.de.

Nachhaltige Beschaffung: Offener Brief an die Bundesregierung. Die Bundesregierung kündigte 2015 im „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“ an, bis 2020 möglichst die Hälfte aller Textilien nach sozialen und ökologischen Kriterien zu beschaffen. Nach über vier Jahren hat sie aber noch nicht einmal den Stufenplan vorgelegt, mit dem dieses Ziel erreicht werden soll. Siebzehn Organisationen fordern sie nun in einem offenen Brief auf, endlich den Stufenplan vorzulegen und Textilien fair und ökologisch einzukaufen. Das Eine Welt Netz NRW und viele weitere Organisationen aus NRW sind Unterzeichner des Briefes. Download.

Reflexionspapier: Bitte wenden! Es bleiben nunmehr zehn Jahre, um die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN zu erreichen. Weder Global noch national oder kommunal, so die Erkenntnis vieler, ist Nachhaltigkeit ein prägendes Element der Politikgestaltung und -umsetzung. "Damit die politische Relevanz von Nachhaltigkeit gestärkt und der Gestaltungsprozess deutlich wirksamer wird, ist insbesondere auch die Wissenschaft als Impulsgeberin gefragt", hofft der Veranstalter, die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030), und lud für den 5. und 6.12.19 zur ersten Jahreskonferenz nach Berlin ein. Das Reflexionspapier zu dieser Konferenz „Nachhaltige Entwicklung: Eine Frage der Wissenschaft. Impulse und Innovationen für die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ liegt nun vor. Download unter: wpn2030-Relexionspapier2019.