Aktuelle Termine und Hinweise


Termine Webinare 

 

1. Mai, Bund für soziale Verteidigung
Online-Grundkurs: Zivile Konfliktbearbeitung zum selbst Lernen

Was ist Zivile Konfliktbearbeitung, also das Bearbeiten von internationalen wie innergesellschaftlichen Konflikten ohne die Anwendung von Gewalt? Welche Ansätze und Konzepte gehören zu ihr? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Der Grundkurs des Bund für Soziale Verteidigung mit elf Lektionen geht diesen Fragen nach. Er ist kostenlos und ab 1. Mai verfügbar. Weitere Informationen unter: soziale-verteidigung.de/gundkurszkb/.

5. Mai, 15-15:45 Uhr, VHS Bremen
Zukunft gestalten – Agenda 2030 und ihre 17 Ziele
Mitdenken, Mitreden, Mitmachen. Unter diesem Motto bieten entwicklungspolitische ReferentInnen aus Bremen eine Webinarreihe zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 entlang der Frage an “Was genau soll bis 2030 erreicht werden und wie ist die aktuelle Lage?” Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter: Onlineseminar+Zukunft+gestalten.

8.-9. Mai, Start ab 10 Uhr
Festival der Tagen – Wohnzimmer-Edition
“Gesundheit, Armut, Konsum, Ungleichheiten, Freiheit und Demokratie – all diese Themen bekommen in Zeiten der Corona-Krise noch stärkere Bedeutung. Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir zusammenhalten und gemeinsam Lösungen für die lokalen und die globalen Herausforderungen entwickeln und Neues schaffen.” So die Ankündigung. Junge Menschen, zwischen 18 und 35 Jahren, sind angesprochen, zusammen mit anderen Projekte und Lösungen für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele mit Hilfe des Design Thinkings zu erarbeiten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: facebook.com/events/.

10.+11. Mai, 18:30-21 Uhr, Bonn im Wandel
Bonn4Future – Unser Weg zur klimaneutralen Stadt

Nachdem der Bürgerantrag Anfang März vom Ausschuss für Bürgerbeteiligung mit großer Mehrheit angenommen worden war, wurde Bonn im Wandel damit beauftragt, gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Konzeptskizze weiter auszuarbeiten.
Am 10. und 11. Mai geht es nun im zweiten Schritt um die konkrete Gestaltung des Beteiligungsprozesses. Um diesen gemeinsam zu erarbeiten, lädt das Bonn4Future-Team zum Austausch per ZOOM oder Telefon ein. Das Webinar an beiden Tagen besteht aus drei Teilen:
  1. Werkstattbericht: Wofür gibt es Bonn4Future? Wer sind wir und wie ist der Stand des Prozesses? Wie könnte der Bonn4Future-Prozess ablaufen?
  2. Moderierter Austausch in Kleingruppen. Insbesondere zu den Fragen:
    Wie muss der Prozess sein, damit er cool wird? Wie sieht eine gute Information und Kommunikation aus? Welche Möglichkeiten der Mitgestaltung sind wünschenswert? Wie kann Bonn4Future so unterstützt werden, dass es "fliegt"?
  3. Zusammentragen der Ergebnisse
Alle, die am 10. oder 11.5. nicht teilnehmen können, bekommen die Informationen später online zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zum Webinar unter: de/webinar. Zu den Herausforderungen des Projekts unter: bonn4future-in-15-jahren-klimaneutral/. Bürgerantrag und erste Projektskizze unter: bonn4future-wir-fuers-klima-buergerantrag/.

 

12. Mai, 16-17 Uhr, Forum Fairer Handel

Jahresthema der Fairen Woche 2020

Was ist für ein "Gutes Leben für alle" notwendig und welchen Beitrag leistet der Faire Handel dazu? Christoph Albuschkat vom Weltladen-Dachverband und Julia Lesmeister vom Forum Fairer Handel führen zum diesjährigen Jahresthema aus. Weitere Informationen und Anmeldung unter: webinare-zur-fairen-woche-2020/.

 

14. Mai, 18-19:30 Uhr, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis
Tee-Anbau in Ruanda
Die ruandischen Teefabrik "Karongi Tea Factory" verarbeitet und vermarktet Tee von zwei Teekooperativen. Davon profitieren mehr als 3.000 KleinbäuerInnen, die so ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften. Der Anbau und die Verarbeitung von Tee in den teilweise abgelegenen Regionen führen auch zum staatlichen Ausbau von Straßen und der elektrischen Versorgung, was sich wiederum positiv auf die Region auswirkt. Helmut Pojunke, Geschäftsführer des Westdeutschen Förderkreises, besuchte im Sommer 2019 die Teefabrik und die Genossenschaft Katecogro im Westen Ruandas, er lernte die Familie Mutangana kennen und sprach mit TeebäuerInnen. Eine Anmeldung ist erforderlich bei: westdeutsch(at)oikocredit.de. Weitere Informationen unter: webinar-teeanbau-in-ruanda.

18. Mai bis 19. Juni, online-Landeskonferenz des Eine Welt Netz NRW
Einmischen possible?! Eine Welt braucht Zivilgesellschaft
Ob in Nicaragua, Sudan, Philippinen oder Deutschland – die Menschen machen weltweit auf soziale, politische und ökologische Ungerechtigkeiten aufmerksam und initiieren nachhaltige Transformationen. Gleichzeitig gibt es eine zunehmende Einschränkung der Zivilgesellschaft: Verbot von NGOs, Restriktionen gegen die Versammlungs- oder Meinungsäußerungsfreiheit oder Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Es ist absurd: Die zum Beispiel für die Bekämpfung des Klimawandels notwendigen Transformationen werden ohne die aktive Beteiligung der Menschen nicht machbar sein. Es braucht dafür viele Ideen und Initiativen, die zum Mitmachen und Nachmachen anregen. Die Themen "Zivilgesellschaft" und "shrinking spaces" werden aus verschiedenen Perspektiven in Vorträgen, Diskussionen und Workshops diskutiert und Handlungsoptionen aufgezeigt. Ab 18. Mai steht dafür die neue Webseite zur Verfügung: lako2020.org.

ReferentInnen der digitalen Konferenz sind unter anderem: Michael Windfuhr, Deutsches Institut für Menschenrechte, Christine Meissler, Brot für die Welt, Johannes Bayer, Sea-Watch, und Ferda Ataman, Neue deutsche MedienmacherInnen.

Alle Interessierten haben fünf Wochen lang die Möglichkeit, sich die Inhalte anzuschauen und ihre Anmerkungen oder Fragen per Kommentarfunktion zu hinterlassen. Die geplante Podiumsdiskussion wird am 27. Mai von 18 bis 19.30 Uhr per Videokonferenz stattfinden. Weitere Informationen unter: lako-2020-digital/.

18. Mai, 9-13 Uhr, BNE-Agentur NRW, Recklinghausen
BNE als Leitbild für außerschulische Bildungsanbieter, Teil 1

Ein Leitbild dient als Orientierung für das tägliche Handeln einer Organisation und präsentiert ihr Alleinstellungsmerkmal. Ziel des Webinars, das in zwei Teilen durchgeführt wird, ist es daher, die Teilnehmenden zu unterstützen und zu motivieren, ein Leitbild für sich in der eigenen Bildungseinrichtung zu erarbeiten. Sei es, das ein vorhandenes Leitbild auf die Anforderungen überprüft, ein eigener Entwurf mit KollegInnen reflektiert oder Ideen für einen gewinnbringenden Prozess mit den KollegInnen entwickelt werden soll. Für all das bekommen die Teilnehmenden Unterstützung und vielfältige Anregungen. Die Referentin Irmela Feige ist ausgebildete Dipl. Sozialpädagogin und besitzt Kompetenzen als Moderatorin, Mediatorin, Supervisorin und Trainerin. Seit 1985 begleitet sie Gruppen, Führungskräfte, Organisationen und Netzwerke im Profit- und Non-Profit-Bereich. Weitere Informationen und Anmeldung bis 14.5. unter: veranstaltungsprogramm/.

Der zweite Teil des Webinars findet am 25. Juni, ab 9 Uhr statt!

18. Mai, 18-19 Uhr, Südwind Institut
Das Lieferkettengesetz aus Unternehmenssicht – mit Vaude
Im Webinar mit dem Outdoor-Ausrüster Vaude geht es um folgende Fragen: Wie geht Vaude vor, um Menschenrechte und Umweltstandards in seinen Lieferketten zu achten? Was bedeutet dies für die Gestaltung von Geschäftsmodell, Einkaufspraxen und Lieferbeziehungen? Auf welche Herausforderungen stößt das Unternehmen bei der Umsetzung von Sorgfaltsmaßnahmen? Inwiefern gelingt es, auch in der aktuellen Corona-Krise Verantwortung für die Zulieferer zu übernehmen? Und was würde ein Lieferkettengesetz für die Unternehmenspraxis bedeuten? Nach einer kurzen Einführung von Eva-Maria Reinwald (SÜDWIND, Initiative Lieferkettengesetz), berichtet Bettina Roth, Leiterin für Qualitätsmanagement & CSR Lieferkette bei Vaude, aus der Unternehmenspraxis. Moderation: Gertrud Falk, FIAN Deutschland. Weitere Informationen und Anmeldung unter: register/1536598692222338318.

19. Mai, 15-16:30 Uhr, online-Diskussion, Heinrich-Böll-Stiftung und Seminar für Ländliche Entwicklung, Humboldt-Universität, Berlin
Rette, rette Lieferkette – Potentiale und Grenzen eines Lieferkettengesetzes
Teil der Berliner Entwicklungspolitischen Diskussionstagen ist die Befassung mit dem Lieferkettengesetz. Warum ist es gerade jetzt notwendig und wie muss es ausgestaltet werden, um unserer globalen Verantwortung gerecht zu werden? Kann ein solches Gesetz bei der Vielzahl globaler Zulieferer in der Praxis überhaupt wirksam umgesetzt werden? Welche konkreten Folgen hätte es für deutsche Firmen und im globalen Süden? Und welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Umsetzung des Gesetzes? Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren in einer Online-Podiumsdiskussion über Chancen, Risiken und Grenzen eines Lieferkettengesetzes. Mit Anosha Wahidi, Referatsleiterin Stab Nachhaltige Lieferketten, BMZ, Eva-Maria Reinwald, Fachpromotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte, Südwind Institut, und Melanie Eckhard, Referentin der Geschäftsführung, Afrika Verein der deutschen Wirtschaft. Anmeldung unter: entwicklungspolitische-diskussionstage-2020-2.

27. Mai 10-15:45 Uhr, Webinar – in drei Foren unterteilt
Fair voran in NRW! Nachhaltige Beschaffung gestalten
Diese Netzwerkinitiative richtet sich an alle Interessierten in Zivilgesellschaft, kommunalen Verwaltungen und Wirtschaft. Das Webinar ist in drei Foren unterteilt: a) 10-11:30 Uhr, Mythen der fairen Beschaffung und wie man ihnen begegnet – Kommunikationstraining mit Mona Offenberg, Kommunikationstrainerin. b) 12-13:15 Uhr, Siegelklarheit in öffentlichen Ausschreibungen, mit André Siedenberg, Anwalt für Vergaberecht. c) 14:30-15:45 Uhr, KüchenheldInnen gesucht. Wie können Nachhaltigkeitskriterien in der Außer-Haus-Gemeinschaftsverpflegung stärker verankert werden, mit Dina Hoffmann, Kantine Zukunft, Berlin, und Cornelia Espter, Verbraucherzentrale NRW. Jedes Forum muss einzeln gebucht werden. Forum I unter: register/Forum II unter: register/WN_Forum III unter: register/WN_Kr3Technische Anleitung unter: Webinare_für_Teilnehmende.pdf. Weitere Informationen zur Kantine Zukunft unter: kantine-zukunft

27. Mai, 16-17:30 Uhr, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis
Nachhaltige Geldanlagen
Nachhaltiges, ethisches Investment oder sozialverantwortliche Geldanlage? Was ist das?  Nachhaltigkeit ist kein geschützer Begriff und wird je nach Anbieter unterschiedlich definiert. Ulrike Lohr, Referentin Institutionelle Investoren, von Oikocredit gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsbegriffe und erklärt, warum eine Geldanlage bei Oikocredit nachhaltig ist. Eine Anmeldung ist erforderlich bei: westdeutsch(at)oikocredit.de. Weitere Informationen unter: webinar-nachhaltige-geldanlage/about.

28.-29. Mai, Eine Welt Netz NRW
online-Workshop zur Pressearbeit
Neben der Einführung in eine effiziente Pressearbeit und die Ansprache von Redaktionen – Was weckt Interesse? Kontaktaufbau? Wege zu Medien – geht es vor allem um das Verfassen guter Pressemitteilungen. Dabei insbesondere um Grundlagen, Aufbau, Sprache sowie Notwendiges und Nützliches. Daneben werden auch die Möglichkeiten von Sozialen Medien sowie das Format der Pressekonferenz bzw. des Pressegesprächs dargestellt. Auch Praxis-Übungen für das PM-Schreiben werden nicht fehlen. Der Referent Stefan Küper arbeitete von 2004 bis 2013 zuerst als Volontär und dann als Redakteur in der Politik- und Nachrichtenredaktion bei der Westdeutschen Zeitung (Düsseldorf). Seit Mitte 2013 ist er Pressesprecher bei Germanwatch. Der Workshop ist kostenlosAnmeldung bis 26.5. bei: Isabel Empacher, eMail: isabel.empacher(at)eine-welt-netz-nrw.de. Da die TeilnehmerInnenzahl auf 15 Personen begrenzt ist, wird eine frühe Anmeldung empfohlen.

28. Mai, 17-18:30 Uhr, Ratsfraktion der GRÜNEN und ihre VertreterInnen im Aussschuss für Internationales und Wissenschaft
Netzwerkveranstaltung internationales Bonn
Dieses Webinar will, so die Ankündigung, den "international tätigen Menschen und Organisationen in Bonn" ein Forum bieten, um sich noch besser vernetzen sowie fachlich und organisatorisch austauschen zu können. Insbesondere soll es darum gehen, "Wünsche und Ideen für den Standort Bonn als Zentrum für das Arbeiten in internationalen Zusammenhängen und Nachhaltigkeit einzubringen". Die Einladung mit dem konkreten Ablauf wird in den nächsten Tagen verschickt. Wer einen Input machen will, soll sich vorab melden. Weitere Informationen unter: facebook.com/events/.
Hinweis: Dieses Webinar ist eine Vorveranstaltung für das geplante und wegen Covid-19 verschobene reale Netzwerktreffen, das dann stattfinden wird, sobald das möglich ist.

3. Juni, 10-11:30 Uhr, VENRO
Einführung in den Do-No-Harm-Ansatz
Vor fast genau 20 Jahren stellte die Beratungsorganisation Collaborative for Development Action (CDA) den "Do-No-Harm-Ansatz" vor. Inzwischen ist dieses Instrument fester Bestandteil des entwicklungspolitischen und humanitären Diskurses. Einblicke gibt Dr. Wolfgang Heinrich, Trainer und Praktiker dieses Ansatzes und er nimmt Stellung zu folgenden Fragen: Welche Erfahrungen haben dazu geführt, dass sich lokale und internationale Organisationen zu einem Lernprozess zusammenfanden? Wie sind die Beteiligten vorgegangen und welche Logik liegt dem Ansatz zugrunde? Welche Erfahrungen konnten bei der Anwendung des Ansatzes gesammelt werden? Das Webinar richtet sich an ProjektleiterInnen und ProjektreferentInnen deutscher entwicklungspolitischer NRO. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Aufzeichnung wird im Nachgang zur Verfügung gestellt. Anmeldung bis 2.6. unter: register/8866241171224747279.

11. Juni, 18-19:30 Uhr

FinTech – Wo Afrika uns voraus ist
FinTech ist eine Abkürzug von "financial services" und "technology" und meint neue Lösungen von Anwendungssystemen, die für eine Weiterentwicklung im Finanzdienstleistungsbereich sorgen. Die Oikocredit-Referentin, Julia Krojer, informiert über FinTech in Afrika und stellt die aktuellen Entwicklungen auf dem Kontinent Stereotypen und der Darstellung Afrikas in den westlichen Medien gegenüber. Eine Anmeldung ist erforderlich bei: westdeutsch(at)oikocredit.de. Weitere Informationen unter: webinar-fintech.

 

Weitere Veranstaltungskalender

 

 

Hinweise 

 

Noch bis zum 15. Mai! Umfrage Eine-Welt-Engagement in NRW. Beteiligt Euch an der Umfrage zum Eine-Welt-Engagement in NRW. Bei der Umfrage geht es um sichtbar werden, sich vernetzen, Kontakte knüpfen, Orientierung finden und Engagement wertschätzen. Den Fragebogen für Weltlädenfinden Sie unter: EineWeltWeltladen. Den Fragebogen für Gruppen, Vereine, Initiativen, Aktionsbündnisse unter: EineWeltGruppenFragebogen für Steuerungsgruppen unter: EineWeltSteuerungsgruppeFragebogen für Kommunen unter: 
EineWeltKommune. Mitmachen lohnt sich: Aus den Ergebnissen entsteht in Zusammenarbeit mit den MacherInnen der Karte von Morgen eine frei zugängliche und interaktive online-Karte, auf der das vielfältige Eine Welt-Engagement in NRW dargestellt wird. Weitere Informationen unter: eine-welt-netz-nrw.

 

Fairtrade Towns & Fairtrade Schools. “Wir erwarten die 700. Fairtrade Town und die 750. Fairtrade School noch in diesem Jahr”, so Kristina Klecko, Referentin bei Fairtrade Deutschland in Köln. Auch die Zahlen bei den Fairtrade-Universitäten entwickeln sich stetig weiter. Zur Zeit sind es 30, die im Netzwerk sind und sich im November bei einem ersten bundesweiten Treffen in Düsseldorf austauschen werden. “Auch im Rahmen der Fairtrade-Towns- und Fairtrade-Schools-Kampagne finden 2020 Vernetzungstreffen in verschiedenen Bundesländern statt”, so Klecko. Weitere Informationen zur Fairtrade Towns unter: fairtrade-towns. Neue Informationsmaterialien unter: fairtrade-deutschland.

 

Planung Fair Woche in Bonn. Das Agenda-Büro der Stadt Bonn ist bestrebt, auch in diesem Jahr ein Programmheft zur Fairen Woche herauszugeben. Der Zeitraum ist der 11. bis 25. September. Das Motto der Fairen Woche lautet: Fair statt mehr #fairhandeln für ein gutes Leben. Bis zum 10. Junikönnen Initiativen, Organisationen und Vereine ihre Angaben für das Programmheft, wie Titel der Aktion, Kurzbeschreibung sowie Ort und Zeit, einreichen. Fragen und Rückmeldungen bei: Doris Ngom, eMail: doris.ngom(at)bonn.de, Fon: 0228.772 100.

 

Digitale Tools für online-Veranstaltungen. Die Tool-Sammlung hat das Hochschulforum Digitalisieerung zusammengestellt und sie mit einer Umfrage verknüpft und ein Dossier mit Anregungen, Ansätzen und Möglichkeiten eines online-Lehrbetriebs verbunden. Weitere Informationen und Toolsammlung unter: Toolsammlung-Corona.

 

Ideen, Tools und Lösungen. Die vier regionalen Nachhaltigkeitsnetzwerke (RENN) haben sich mit SEND – Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland zusammengetan und in einem Blogeintrag #GEMEINSAMWIRKEN unzählige Tools und Lösungen zu Nachbarschaftshilfe, digitales Arbeiten, finanzielle Solidarität oder Einkaufen in Zeiten von Covid-19 aufgelistet. Weitere Informationen und Tools unter: wertvolle-ideen-tools-und-lösung.

Hinweis: Der Nachhaltigkeitsrat teilt aktuell mit, dass die Aktionstage Nachhaltigkeit auf den 20. bis 26. September verschoben wurden.

 

Fridays for Future: Autogipfel – keine neue Abwrackprämie. 12.680 Menschen haben den Aufruf an Minister Scheuer, Minister Scholz und an die Bundeskanzlerin unterschrieben – unter dem Motto: Für die Menschen, nicht für die Lobby. Weitere Informationen und Aufuruf unter: de/autogipfel/. Zudem befinden sich auf Youtube zahlreiche Webinar-Mitschnitte zu Klima und Corona unter: FridaysForFutureDE. – Dieser Kanal kann auch abonniert werden.

 

FEMNET: Corona-Nothilfefonds. Insbesondere WanderarbeiterInnen, die vom Norden Indiens gekommen sind, um in den Textilfabriken des Südens Geld zu verdienen, geht es besonders schlecht. Fabriken haben geschlossen und alle öffentlichen Transportmittel fahren nicht mehr. Viele haben sich teilweise zu Fuß auf den Weg zurück in ihre Heimat gemacht. Andere, die im Süden geblieben sind, erhalten keinen Lohn mehr und müssen hungern. “Bereits mit 20 Euro kann in Indien eine vierköpfige Familie 14 Tage lang Mehl, Kartoffeln, Speiseöl und Wasser erhalten. SAVE hat mit der Verteilung von Nahrungsmitteln begonnen”, heißt es im Spendenaufruf. Weitere Informationen und online-Spende unter: spenden-formular.

 

Don Bosco Mondo: Corona – eine globale KriseDie Hilfsorganisation ruft alle auf, zusammenzustehen und einen gemeinsamen Kraftakt für “die Schwächsten unter uns – und in der Ferne” zu vollbringen. “Die meisten der Jungen und Mädchen sind bereits vom Leben auf der Straße geschwächt. Sie brauchen besonders viel Fürsorge – damit sie sich weiterentwickeln und eine Stütze für die Gesellschaft werden können”, heißt es in dem Aufruf. Weitere Informationen und online-Spende unter: spende-nothilfe-corona/.

 

Covid-19 und die Lage im Chocó: Ein Hilferuf. Wissenskulturen e.V., Colpaz – Frieden für Kolumbien und ihre Partnerorganisation im Chocó, Casa Hogar, rufen zur Spende für die meist schwarze und indigene Bevölkerung im Chocó-Gebiet, im Nordwesten Kolumbiens gelegen, auf. “Ein Nahrungspaket kostet für eine Familie für eine Woche 90.000 Pesos, das sind 25 Euro, und beinhaltet Grundnahrungsmittel wie Reis, Linsen, Mehl und Öl. Andererseits unterstützt Casa Hogar die Bevölkerung bei der medizinischen Versorgung. Dazu gehört nicht nur die Anschaffung von dringend nötigem medizinischen Material, sondern insbesondere auch eine personelle Begleitung sowie eine Weiterbildung des lokalen medizinischen Personals.” Spendenaufruf unter: corona-nothilfe-im-choco/online-Spende unter: de/spende/.

Partnerschaften reflektieren. Die Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl) hat einen Fragenkatalog zu Partnerschaften in deutsch und englisch herausgeben. Dabei geht es inbesondere um Qualitätsmerkmale in Kooperationen zwischen deutschen Vereinen und Organisationen, Aktionsgruppen und Institutionen im Globalen Süden. Download unter: 22_Fragekatalog. Weitere Informationen zu Service und Aktionen der agl unter: agl-einewelt.

afrika süd Nr. 2 /2020. Das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist “Covid-19 – der eingeschleppte Virus” mit Berichterstattungen aus dem südlichen Afrika. Zudem hat die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika Informationen zum Lockdown vornehmlich in Südafrika zusammengestellt. Weitere Themen sind die Korruption in Südafrika, die sozioökonomische Krise in Simbabwe, die Rückkehr der namibischen Exilanten aus Botswana und ein Nachruf zu Jonny Clegg. Natürlich fehlt auch nicht ein Artikel zu 50 Jahren issa! Weitere Informationen unter: aktuelles-heft/.

Stimmen Afrikas in Muttersprache. Dieses Dossier des Kölner Allerweltshaus berichtet über Literatur, Übersetzung und Mehrsprachigkeit und stellt die Einschätzungen von Fachleuten zu Sprachpolitik und Literatur in afrikanischen Sprachen vor – nach dem Motto: Jede Kultur braucht eine eigene literarische Stimme. Download unter: crossingborders-stimmenafrikas.

Jahresbilanz Agrarökologie. Immerhin drei positive Trends kann das Büdnis von 54 Organisationen seit 2019 festmachen: Das Entwicklungsministerium setzt auf Agrarökologie, der Bundestag macht sich für die Förderung der Agrarökologie stark und der UN-Welternährungsausschuss fördert den Agrarökologie-Prozess. Dagegen benennen die AutorInnen drei negative Trends: 1) LandwirtInnen mit Existenzsorgen werden vom Landwirtschaftsministerium allein gelassen. 2) Emissionziele im Bereich der Landwirtschaft werden nicht erreicht. 3) Die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft ist gefährdet. Zur Verankerung der Agrarökologie ins politische Handeln führt die Jahresbilanz 10 Forderungen auf. Download des Bilanzpapiers unter: Bilanzpapier_ Agraroekologie2020.

Go for Gold im Garten. Wissenschaftsladen Bonn und Partner starten bundesweite Auszeichnung von Privatgärten. Im Projekt “Tausende Gärten – Tausende Arten”, das im Rahmen des Bundesprogramms für biologische Vielfalt gefördert wird, können sich Naturgärten auszeichnen lassen – in Bronze, Silber und Gold – und Teil der deutschlandweiten Naturgarten-Bewegung werden. Voraussetzung ist, dass der Garten überwiegend mit einheimischen Wildpflanzen gestaltet ist und beim Bau des Gartens auf die Förderung der biologischen Vielfalt geachtet wurde. Interessierte können sich bei Bernd Assenmacher, Wissenschaftsladen Bonn e.V., melden und dort weitere Informationen erhalten: Bernd Assenmacher, eMail: bernd.assenmacher(at)wilabonn.de, Fon: 0228.201 61-49.

Keine Staatshilfe für Steuertrickser & Klimasünder. Die Bürgerbewegung Finanzwende ruft mit ihrem Appell dazu auf, die milliardenschweren Gelder des Wirtschaftsstabilisierungsfonds nicht an Konzerne auszuzahlen, die sich in Schattenfinanzzentren Steuervorteile verschaffen oder das Klima schädigen. “Nur wer zukünftig ehrlich Steuern zahlt und Klimaschutz ernst nimmt, darf Steuergelder bekommen”, so das Plädoyer. Weitere Informationen und Appell unter: keine-staatshilfen-fuer-steuertrickser-und-klimasuender/.

Bonner Kulturamt bewilligt Verlängerung des Förderzeitraumes. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie geht das Kulturamt davon aus, dass zahlreiche Projekte nach 2021 verschoben werden müssen. Am Donnerstag, den 23. April hat der Hauptausschuss der Stadt entschieden, dass bewilligte kulturelle Projekte auch in das Jahr 2021 verschoben und die bewilligten Zuschüsse in das kommende Haushaltsjahr übertragen werden dürfen. Weitere Informationen zur Entscheidung unter: bonn.sitzung-online.

Erneut: AIW-Mittel der Stadt Bonn. Der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft vergibt erneut die Mittel für Projekte, die zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, zur Stärkung der Bonner Projektpartnerschaften und zur Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beitragen. Grund dafür ist Corvid-19 und der dadurch bedingte Ausfall der Sitzung, in der die Anfang des Jahres beantragten Gelder bewilligt hätten werden sollen. Nun haben alle “alten” AntragstellerInnen und Neu-Beantragende die Möglichkeit, ihre Anträge bis 2. Juni online einzureichen. Weitere Informationen und Download der Förderkriterien, des Antragsformulars sowie der erforderlichen Anlagen unter: www.bonn.de/vv/produkte/foerderung-von-projekten-bildungsarbeit-agenda-2030.php. Fragen zur Antragstellung oder Förderbarkeit von Vorhaben an: Herrn Hötte, Altes Rathaus, Markt, 53111 Bonn.