Aktuelle Termine und Hinweise


Termine 

 

5.-11. August, Von Remscheid-Lüttringhausen über Wuppertal, Essen und Dinslaken nach Duisburg

Tour de Fair 2019

Die "Tour de Fair" ist eine mehrtägige Radtour von Weltladen-Leuten für Weltladen-Leute. Sie findet seit 2002 in jedem Sommer in einer anderen Region Deutschlands statt und wird von Weltläden in den jeweiligen Regionen organisiert. Ziel der gemeinsamen Radtour ist es, die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit vor Ort zu tragen und in einen Erfahrungsaustausch mit Interessierten und Engagierten zu treten. Dies geschieht in einer sehr umweltfreundlichen Weise von Weltladen zu Weltladen mit dem Fahrrad. Weitere Informationen unter: tour-de-fairFlyer hier.

 

6. August, 18-20 Uhr, KUNST!ZELT, Kunstrasen in der Rheinaue, Bonn

#ClosingTheGenderGap

Finissage der Ausstellung des BMZ #ClosingTheGenderGap, die am 30. Juli ihre Eröffnung hatte. Gezeigt wird auch der eindrucksvolle Dokumentarfilm der Deutschen Welle Digital Warriors – Frauen, die die Welt verändern. Zudem werden Snacks und Getränken gereicht, und der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: event/closingthegendergap.

 

7. August, 20-22 Uhr, Restaurant Roses, Martinsplatz, Bonn

Stammtisch Netzwerk Politikatelier

Das Netzwerk hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2013 zu einer Plattform für die Umsetzung von Projektideen im gesellschaftlichen und interkulturellen Bereich entwickelt. Schwerpunkte des Engagements sind die politische Bildung und die Förderung des interkulturellen Austausches. Für den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Gedanken zu neuen Vorhaben treffen sich Mitglieder und Interessierte jeden ersten Mittwoch im Monat. Weitere Informationen unter: politikatelier

 

8.-12. August, Jugendherberge Essen, Pastoratsbergweg 2

Sommerakademie: Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit

Die Sommerakademie des Bonner Vereins zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) will sich intensiv mit den Zielen der Agenda 2030 auseinandersetzen. Die Agenda 2030 ist das Dokument, das 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde und die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) enthält. Erstmalig setzte sich die internationale Staatengemeinschaft damit politische Zielsetzungen, um die Erde für Menschen überlebensfähig zu gestalten. In der Sommerakademie liegt daher der Fokus auf dem Zustand unserer Erde und auf der gerechten Gestaltung der Globalisierung. Dazu zählen insbesondere die Bekämpfung des Klimawandels sowie ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen. Fragen, die dabei mit behandelt werden, sind unter anderem: Welche Maßnahmen wurden bisher ergriffen? Was hat die Agenda 2030 bisher erreicht? Welche Länder sind Vorreiter? Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich dar? Und was kann jede und jeder von uns beitragen? Die Sommerakademie richtet sich an junge Menschen ab 15 Jahren. Kosten: 50 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter: nachhaltigkeit-und-globale-gerechtigkeit.

 

13. August, 10-18 Uhr, Poststraße, Ecke Primark, Bonn
Besser leben ohne Primark. Kreative Aktionen gegen Wegwerfmode
Dann, wenn der Moderiese seine Tore gegenüber dem Hauptbahnhof erstmals in Bonn öffnet, rufen FEMNET, Bonn im Wandel und zahlreiche UnterstützerInnen zum kreativen Protest in der Poststraße auf. Diese Eröffnung, so sehen es die VeranstalterInnen, "ist eine Pleite für die UN- und Nachhaltigkeitsstadt Bonn, die sich den Fairen Handel auf die Fahnen geschrieben hat". Das Motto des Eröffnungstages lautet: Wir haben keinen Kleidermangel! Wir können besser leben ohne Primark! Dafür gibt es Infostände, eine Kleidertauschparty, kreative Protestaktionen / Flashmobs und Talkrunden zu "Besser leben ohne Primark". Die nächstenVorbereitungstermine sind: 3. August, ab 15:00 Uhr, Besichtigung Zentrallager Sachspenden Bonn ZESABO und Planung Kleidertauschparty, Endenicher Straße 95. Und 11. August, ab 17:00 Uhr, Transparente malen in der Alten VHS, Kasernenstraße 50. Farbe, Pappen und Laken bitte mitbringen. Weitere Informationen unter: besser_leben_ohne_primark.

 

16. August, 18-19:30 Uhr, Europaplatz am Bahnhof Siegburg

Critical Mass Sieg(burg)

Auf entspannte Weise wollen die RadfahrInnen zeigen, dass sie “ein zu respektierender Teil des Verkehrs sind – wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden auch”. Es geht durch Siegburg, St. Augustin, Troidorf und Hennef. Nach dem Motto: “wer immer gerade vorne fährt, entscheidet, wie es weitergeht”.

 

27. August, 18:30-20 Uhr, OroVerde Geschäftsstelle, Burbacher Straße 81, Bonn

Land der Bäume – die faszinierenden Regenwälder Guatemalas

In ihrem Vortrag erzählt Anique Hillbrand von den OroVerde-Schutzprojekten in den faszinierenden Tropenwäldern Guatemalas. Es geht dabei um die außergewöhnlich hohe Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen, die immer wieder fasziniert. Um unzählige Bäume und Pflanzen, die das Klima stabilisieren, um tausende Lebewesen, die als Vorbild für Forschung und technische Entwicklungen Beachtung finden und um uralte indigene Völker, die mit ihrem Wissen über ihre Umwelt und die Natur beeindrucken. Essbare Pflanzen, die ursprünglich aus den Tropen stammen, sind heute fester Bestandteil unserer Ernährung. Eintritt frei. Anmeldung bei: info(at)oroverde.de. Weitere Informationen unter: regenwald-schuetzen.

 

30. August, 16-20 Uhr, Haus der Bildung, Innenhof, Mülheimer Platz, Bonn

Gartenfest der VHS
Die Volkshochschulen in Deutschland blicken 2019 auf ihr 100jähriges Bestehen zurück. Als eine von ganz wenigen ist die Bonner Volkshochschule schon älter als 100 Jahre, und es gibt Anlass zu feiern: Gemeinsam mit Gästen und Partnern wird ihr 115. Geburtstag im Hof des Hauses der Bildung begangen. Unter anderem mit einem Willkommensgruß von Kultur- und Sportdezernentin Frau Dr. Schneider-Bönninger, mit spielerischen Unterhaltungen und einem kommunikatives Ambiente, mit Speis und Trank und einem Grußwort von OB Sridharan gegen 18 Uhr. Unterstützt wird das Fest vom Förderverein der Volkshochschule Bonn, von der Sparkasse Köln-Bonn, dem Theater und der Stadtbibliothek. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten unter: vhs(at)bonn.de.

 

30. August, 18-19:30 Uhr, Hofgartenwiese, Bonn
Critical Mass Bonn
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

 

30. August -1. September, Utopiastadt, Mirker Bahnhof, Wuppertal
Afritopia – Global Food Lab

"Ihr habt Lust, mehr zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der afrikanischen Landwirtschaft zu erfahren? Ihr möchtet Auswirkungen unseres Konsums, die Rolle von Agrarmultis und unserer Politik auf Ernährung in afrikanischen Staaten kritisch diskutieren? Ihr möchtet Alternativen einer nachhaltigen Landwirtschaft und politische Handlungsmöglichkeiten kennenlernen? Ihr interessiert euch für regionale Ernährung, Urban Gardening und Co. und möchtet euren Blick über den Tellerrand in die Welt hinaus lenken?" So heißt es in der Veranstaltungsankündigung. Geboten wird eine Vielfalt an Themen und Veranstaltungsformaten auf dem Utopiastadt Campus und bei GEPA – The Fair Trade Company. Und: Jeder bringt was Selbstgemachtes für den Glocal-Brunch am Sonntag mit. Weitere Informationen zur Utopiastadt unter: utopia-stadtProgrammflyer hier.

 

31. August -1. September, jeweils 10-18 Uhr, An der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Meckenheim 
Afrikanischer Markt in Meckenheim
Der Afrikanische Markt des Partnerschaftsausschusses St. Paul, Kumasi – Pfarrgemeinschaft Meckenheim findet im Rahmen des Meckenheimer Altstadtfestes statt. Es werden kunstgewerbliche Produkte aus Ghana und des Fairen Handels angeboten. Die Cafeteria vor dem Jugendheim ist ganztags geöffnet und das beliebte ghanaische Mittagessen kann jeweils ab 12 Uhr eingenommen werden. Ein großes Afrika-Puzzel der Welthungerhilfe soll das Kennenlernen Afrikas erleichtern, und ein Chor wird auftreten und Gäste aus Ghana begrüßen. Sie ist Krankenschwester und Präsidentin der "Green Ladies and Gentlemen" (grundlegender Gesundheitsdienst) und er ist Lehrer und Sekretär des Partnerschaftsausschusses. Der finanzielle Ertrag des Marktes kommt dem Ausbildungsfonds der Partnergemeinde in Kumasi, Ghana, zugute. Weitere Informationen unter: katholische-kirche-meckenheim und bei Dr. Ernst Schmied, eMail: ernst.schmied(at)gmx.net, Fon: 02225.7046842.

 

3. September, 19-21 Uhr, Trinkpavillon an der Stadthalle Bad Godesberg, Bonn

Film Plus: Wasser

Zwei Filme sind es, die an diesem Abend gezeigt werden – ein Kurz- und ein Dokumentarfilm. Der Mönche und der Fisch, FRA 1994, Zeichentrickfilm 6 Minuten, Zeichnungen und Regie: Michael Dudoc de Wit. Der Film zeigt den Versuch eines kleinen Mönches, einen Fisch im Klosterbrunnen zu fangen – rastlos und geschickt mit einem unverhofften Ende. Der Dokumentarfilm Watermark, CAN 2013, Dokumentarfilm 91 Minuten, Regie: Jennifer Baichwal, Fotografie: Edward Burtynsky, geht auf die grundlegende Bedeutung von Wasser für das Leben auf diesem Planeten ein: "Ohne Wasser keine Nahrung, kein Leben, keine Zukunft. Wasser eint und teilt, im Innern jeder einzelnen lebenden Zelle, ob Mikrobe, Pflanze oder Mensch. Wasser färbt und formt unseren Planeten. Ohne seine flüssige, feste und flüchtige Form wäre da nur Ödnis", schrieb 2014 Sven Strockrahm in der ZEIT Online. Wasser wird umgeleitet, um den fruchtbaren Boden für den Anbau nutzbar zu machen. Es wird gestaut, um Energie zu gewinnen, und es wird als Abwasserkanal für Handwerk und Industrie missbraucht. Mit verheerenden Konsequenzen in vielen Teilen der Welt. Im Anschluss Diskussion mit dem Publikum. Durch den Abend führt Astrid Weber, Leiterin der Bibliothek/Mediothek des Pädagogisch Theologischen Instituts in Bonn. Weitere Informationen zum Film unter: kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/watermarkWeitere Informationen zu Film Plus und Termine unter: events/event/film-plus.

 

4. September, 20-22 Uhr, Restaurant Roses, Martinsplatz, Bonn

Stammtisch Netzwerk Politikatelier

Das Netzwerk hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2013 zu einer Plattform für die Umsetzung von Projektideen im gesellschaftlichen und interkulturellen Bereich entwickelt. Schwerpunkte des Engagements sind die politische Bildung und die Förderung des interkulturellen Austausches. Für den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Gedanken zu neuen Vorhaben treffen sich Mitglieder und Interessierte jeden ersten Mittwoch im Monat. Weitere Informationen unter: politikatelier.

 

5. September, 9-17 Uhr, Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Siemensstraße 5, Recklinghausen
BNEpraktisch: Kinderrechte
In diesem Workshop wird das vielschichtige Thema Kinderrechte mit seinen Bezügen zu BNE näher beleuchtet. Unter anderem in Bezug auf die UN-Kinderrechtskonvention, auf die Menschenrechte und auf das Kindeswohl sowie auf die UN nachhaltigen Entwicklungsziele, insbesondere Ziel 1 bis Ziel 6 sowie 8, 12 und 16. Die maximal 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, verschiedene Methoden, Medien und Bildungsmaterialien für die eigene Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen zu erproben und zu reflektieren. Die Veranstaltung ist als Modulelement 5a im Rahmen des Zertifikatkurses "BNE-Pädagogin/BNE-Pädagoge" anrechenbar. Kosten: 25 Euro. Anmeldeschluss: 22.8. Weitere Informationen unter: nua-veranstaltungen und bei Edina Flüs (Organisation), eMail: edina.flues(at)nua.nrw.de, Fon: 02631.305-3079, sowie bei Stefanie Löhr (Inhalt), eMail: stefanie.loehr(at)nua.nrw.de, Fon: 02361.305-3111.

 

9. September, 9:30-19 Uhr, Weiterbildungszentrum, Neuer Markt 3, Ingelheim am Rhein
Arena 2019: Soziale Gerechtigkeit innerhalb der planetaren Grenzen

"Politik für eine sozial-ökologische Transformation kann nur gelingen, wenn gesellschaftliche Umbrüche ernst genommen werden und dabei Gerechtigkeitsfragen nicht unbeantwortet bleiben", so der Veranstalter RENN.west zum Titel seiner dritten Jahrestagung. Die Diskussion soll sich dabei vor allem um drei Aspekte drehen: Was bedeutet soziale Gerechtigkeit innerhalb der planetaren Grenzen? Wie addressieren die Nachhaltigkeitsstrategien von Bund und Ländern das Thema soziale Gerechtigkeit und wie setzen sie diese um? Und: Wie können wir die zu erwartenden Umbrüche umweltverträglich und sozial gerecht gestalten? Vier Workshops behandeln zudem die folgenden Aspekte wie mehr Verbindlichkeit beim Erreichen von Klimagerechtigkeit, Chancen und Grenzen von Beteiligungsformaten, Hochschulen als Schlüsselakteure für eine nachhaltige Entwicklung und Rechtspopulismus als Herausforderung für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik. Anmeldung bis 30. August unter: lag21/termine. Mehr Informationen unter: renn-netzwerk. Das Programm finden Sie hier.

 

9. September, 18-19:30 Uhr, Haus der Bildung, Raum 3.49, Mülheimer Platz, Bonn
Nachhaltige Entwicklung braucht Gleichberechtigung

Frauen und Mädchen erfahren täglich Benachteiligungen, Diskriminierungen und Gewalt. In vielen Teilen der Welt trägt zudem der unzureichende Zugang zu Land, Besitz und Ressourcen entscheidend zu ihrer Armut bei und schafft große Ungleichheiten. Gleichzeitig hat die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit ein großes Potenzial für die zukunftsfähige Entwicklung eines Landes und ist zentrale Voraussetzung für die Erreichung der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Die beiden Referentinnen, Janina Fischer und Anne von Au, arbeiten für die GIZ und erläutern anhand ausgewählter Beispiele aus Afrika, Lateinamerika und Südostasien wie die GIZ zur Stärkung der Gleichberechtigung und Frauenrechte beiträgt. Eintritt frei. Weitere Informationen und Anmeldung unter: vhs-bonn.
Diese Veranstaltung ist Auftakt der Afrikanischen Aspekte, eine Kooperation der vhs Bonn mit dem Deutsch-Afrikanischen Zentrum. Den aktuellen Programmflyer finden Sie hier. Gleichzeitig ist sie auch Auftakt der vhs-Veranstaltungsreihe Geschlechtergerechtigkeit in Lateinamerika in Kooperation mit dem Interdisziplinären Lateinamerikazentrum und dem Ibero Club Bonn. Programmflyer hier.

  

Weitere Veranstaltungskalender

 

 

Hinweise 

 

Fairwandler Preis 2019/20. Der Fairwandler-Preis richtet sich an entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen zwischen 18 und 32 Jahren, die sich längere Zeit in Afrika, Asien oder Lateinamerika aufgehalten haben, deren Sichtweise sich dadurch verändert hat und die jetzt in Projekten hierzulande aktiv sind. Die Karl Kübel Stiftung will mit ihrem Preis das Engagement in sieben Kategorien wertschätzen, mit 2.500 Euro unterstützen und in die Öffentlichkeit bringen. Der Preis bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Engagierte aus ganz Deutschland kennen zu lernen und sich miteinander zu vernetzen. Die Kategorien sind: Interkulturelles Miteinander, Kreativ-künstlerisches Engagement, Gesellschaftspolitisches Engagement, Bildung für alle, Sozialunternehmerische Initiativen, Journalistisches Engagement, Nachhaltige Entwicklung / Generationengerechtigkeit. "Kleine Initiativen, die noch am Anfang stehen, möchten wir besonders herzlich einladen, sich zu bewerben und dabei zu sein!", heißt es in der Ausschreibung. Der Preis wird am 19. Februar 2020, also am Vorabend des Welttags der sozialen Gerechtigkeit, in Frankfurt am Main verliehen. Bewerbung bis 15. August. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen  unter: www.fairwandler-preis.orgAuskunft geben auch: Stephanie Himmel, eMail: s.himmel(at)kkstiftung.de, und Teresa Bauriedel, eMail: t.bauriedel(at)kkstiftung.de.

 

Literatur: Ewig anders – schwarz, deutsch, Journalist. Der freie Journalist Marvin Oppong, 1982 in Münster geboren, geht in seinem neuen Buch dem Problem Alltagsrassismus in Deutschland auf den Grund. In offenen Gesprächen und Begegnungen fragt er, wie sich das politische Klima nach dem 11. September, der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof 2015/16 oder der Özil- und #MeTwo-Debatte verändert hat und verfolgt Mechanismen der alltäglichen und institutionellen Diskriminierung. Sein Buch sei "kein Lehrbuch, keine Rassismus-Biographie, keine Generalabrechnung und kein Pamphlet, sondern eine Schilderung persönlicher Erlebnisse und Reflexionen eines schwarzen Deutschen", so Marvin Oppong im März in einem Interview. Er lebt und arbeitet in Bonn.

Verlag J.H.W. Dietz Nachf., 240 Seiten, Klappenbroschur, Preis: 22,00 Euro, ISBN 978-3-8012-0542-3

Europäischer Solarpreis 2019. Bis zum 15. August ist die Bewerbungsfrist für den Europäischen Solarpreis verlängert worden. Bewerben können sich Städte, Gemeinden, Architekten, öffentliche und private Unternehmen, Vereine, Organisationen und Genossenschaften sowie JournalistInnen und engagierte Menschen, die die Energiewende tatkräftig voranbringen. In 10 Kategorien wird der Solarpreis vergeben: Etwa in der Stadtplanung, Mobilität, Architektur, Journalismus, Medien, Entwicklungszusammenarbeit oder Bildung. Online-Bewerbung nur bis 15. August. Weitere Informationen unter: european-solar-prize-eurosolar.

 

OroVerde: Social-Media-Kommentare. Wie kannst du reagieren? Wenn Kommentare auf Facebook oder unter YouTube-Videos ignorant, reaktionär oder provokativ sind, weiß Mann und Frau manchmal nicht, wie darauf sinnvoll zu reagieren ist. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung fand OroVerde nun einen Weg – à la Keine Angst vor Komplexität  – mit Angriffen und Verleumdungen in Online-Medien umzugehen. Herausgekommen ist nun ein Poster, das leicht verständlich charakteristische Argumentationslinien und typischen (Ausweich-) Strategien aufzeigt und anhand von Beispielen aus Klimawandel und nachhaltigem Konsum Kommentare und den möglichen Umgang mit ihnen darstellt. Außerdem gibt es Tipps, bei wem überhaupt die Chance auf einen offenen Diskurs besteht und wann man getrost abbrechen darf. Weitere Informationen unterauf-social-media-kommentare-gekonnt-reagierenPoster-Download hier.

 

Mit Vollgas in die Ferien. Während viele Mädchen und Jungen in anderen Teilen der Welt froh wären, „ihre Nasen in Schulbücher zu stecken und endlich das ABC und das Einmaleins zu lernen”. So heißt es im aktuellen Newsletter von Don Bosco Mondo, der sich mit der Schulbildung zum Beispiel in Honduras, in Südafrika oder Bogota befasst und Mut machende Beispiele aus seiner Arbeit vorstellt. Weitere Informationen unter: newsletter-juli.

 

Weltklasse! Ohne Bildung keine Zukunft. Wenn Menschen ihre Heimat verlassen, um Arbeit zu finden, ihrer Armut zu entfliehen oder aufgrund von Naturkatastrophen oder kriegerischen Handlungen, sind vor allem ihre Kinder betroffen. Denn auf der Flucht und in vielen Aufnahmeländern können oder dürfen sie nicht zur Schule gehen. Die Globale Bildungskampagne ruft LehrerInnen und SchülerInnen auf, bis Ende Dezember „Bildung im Kontext von Flucht und Migration“ zu diskutieren. Dafür stellt sie Aktions- und Unterrichtsideen zur Verfügung, Biografien, um SchülerInnen das Thema näher zu bringen, und ein Poster für das Sammeln von Forderungen und Vorschlägen für Bundestagsabgeordnete in den nahegelegenen Wahlkreisen. Weitere Informationen und Materialien unter: ohne-bildung-keine-zukunft.

 

Umwweltbewusstsein in Deutschland 2018. "Die Menschen in Deutschland erwarten, dass Umwelt- und Klimaschutz stärker in andere Politikfelder integriert wird. Die Mehrheit der Befragten hält in den drei zentralen Politikbereichen Energie-, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik offenbar einen grundlegenden Politikwechsel für erforderlich. Umwelt- und Klimaschutz soll in diesen Bereichen eine stärkere Rolle spielen und sie auch deutlicher prägen." Das sind einige der Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Bundesumweltministerium alle zwei Jahre zur Erfassung des Umweltbewusstseins und Umweltverhaltens der Menschen durchführt. Weitere Informationen und Download unter: Broschueren/umweltbewusstsein_2018.

 

Ideenwettbewerb Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit. Noch bis zum 18. August können sich alle gemeinnützigen Akteure mit ihren innovativen Projekten und Ideen zu diesem Thema beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung bewerben. Dabei sollten sie folgende Fragestellungen mit im Blick haben: Wie können wir die derzeitige Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern? Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Weitere Informationen und Förderrichtlinien unter: ideenwettbewerb-modekultur.

 

Projekt Nachhaltigkeit 2019. Im Juni zeichnete eine Jury 40 Projekte aus. Zehn aus jeder RENN-Region, also Nord, Mitte, West und Süd. RENN heißt "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien". Davon gibt es vier im ganzen Bundesgebiet – ansässig in Hamburg, Erfurt, Karlsruhe und in Dortmund. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen beispielsweise WEtell – Mobilfunk geht auch nachhaltig! WEtell GbR / Freiburg, die Handy-Aktion, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen / Dortmund, die GemüseAckerdemie, Ackerdemia e.V. / Potsdam, und Spülbar in Kiel – ein ressourcensparendes Mehrweg-Becher-System für den Wochenmarkt mit einer Gastro-Spülmaschine auf Rädern. Weitere Informationen unter: zukunft-hat-viele-gesichter.

 

Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden! 118 zivilgesellschaftliche Akteure haben ihre Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik veröffentlicht und fordern konkrete Schritte von der Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie betonen in ihrer Erklärung: "Der erhoffte Weckruf durch die Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verhallt bisher nahezu ungehört. Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis zum Jahr 2030 erreicht werden.” Das Forum Umwelt und Entwicklung bietet noch bis zum 20. September eine Mitunterzeichnung der SDG-Erklärung an. Weitere Informationen unter: zivilgesellschaftliche-erklaerungDownload hier.

 

Wandbild der Weltbaustelle Bonn am KULT41. Feierlich ging am 29. Juni die Weltbaustelle Bonn zu Ende. In ihrer Rede würdigte Bezirksbürgermeisterin Poppe-Reiners die Künstler Anthony DiPaola und Adolfo Torrico sowie alle, die am Projekt mitgewirkt hatten. Nicht zuletzt die rund 30 Vereine, die im und vor dem KULT 41 mit ihren Informationsständen die BesucherInnen über ihr Engagement in Bonn und in der Welt informierten. Ein herzlicher Dank ging auch an die DiTiB-Moschee, die ihre Rasenfläche für das Baugerüst zur Verfügung gestellt hatte und mit leckerem Essen die Abschlussfeier bereicherte.

Siehe auch: bonn.de/pressemitteilungen/.

 

Für faire Einkommen und Löhne. Zusammen mit Fairtrade Österreich und der schweizer Max-Havelaar-Stiftung hat Transfair Deutschland den Jahres- und Wirkungsbericht 2018 herausgegeben. Darin wird „Der schwere Weg zum sicheren Einkommen” ebenso behandelt wie die „Prämie als Motor”, die Tiefpreise von Kaffee oder Jobs mit Perspektive anhand einer Reportage über eine Blumenfarm in Tansania. Wichtige Wirkungen, die im letzten Jahr erzielt wurden, sind: Fairtrade ist das bekannteste Siegel weltweit, es gibt 1.600 Fairtrade-Produzentenorganisationen in 75 Ländern, 178 Millionen Euro wurden als Prämie ausbezahlt und 8,49 Mrd. Euro mit Fairtrade-Produkten umgesetzt. Weitere Informationen und Download unter: fairtrade-deutschland.

 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist seit 3. Juni Fairtrade-University. Initiatorin Prof. Dr. Meike Rieve-Nagel und Hochschulpräsident Hartmut Ihne bekamen die Urkunde von Transfair / Fairtrade Deutschland überreicht. „Der Schritt für Maßnahmen und die Bewerbung als Fairtrade-University lagen auf der Hand“, so Maike Rieve-Nagel. Für die H-BRS bedeutet das: Fairtrade-Produkte in der Gastronomie auf dem Campus Rheinbach und Campus Sankt Augustin, bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie hochschulweite Veranstaltungen rund um Fairtrade und Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit VertreterInnen aus Studierendenschaft, Verwaltung und Gastronomie. Zudem wurde eine interne Ideenbörse eingerichtet, um Vorschläge für Veranstaltungen zu fairem Handel, Verbraucherverhalten und Nachhaltigkeit zu sammeln. Weitere Informationen bei: Green Office, Niklas Hartmann, Manou Raymond, Mareike Ropers, Hendrik Walkenhorst und Marco Ettelt, eMail: greenoffice(at)h-brs.de. Siehe auch Interview zu „Studierende machen dem Mülll am Campus Beine”: Interview-muellsammeln-st-augustin.

 

Groß, größer, Indien – Ein Land im FokusIndien. Trotz Hochtechnologie, Wirtschaftsboom und Bollywood ist das Land arm: Drei von vier InderInnen leben von weniger als 1,80 Euro am Tag. Der aktuelle Newsletter von Don Bosco Modo befasst mit diesem Land und seinen Herausforderungen und setzt auf Bildung, die Hoffnungen und Perspektiven für die unzähligen jungen Menschen bieten kann. Mit Beispielen aus den Bundesstaaten Kerala, Telangana und Anhra Pradesh sowie aus den Städten Hyderabad und Delhi. Weitere Informationen unter: newsletter-juni.

 

Afrika Süd 2/2019Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf Zyklon Idai und dessen Folgen in Mosambik, Malawi und Simbabwe. Dazu auch das Editorial “Mehr als eine Naturkatastrophe”. Zudem: Farbige identität in Südafrika, Initiative der Busfahrergewerkschaft in Tansania plus “Paradise Watch” und ein Interview mit Bartholomäus Grill, Journalist und 25 Jahre Afrikakorrespondent. Weitere Informationenunter: afrika-sued.