Stärkung der Menschenrechte in der MENA-Region


Mit seinem speziellen Förderprogramm "CrossCulture-Plus" setzt sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) als Partner des Auswärtigen Amtes im Rahmen der Transformationspartnerschaften für den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel in Nordafrika und dem Nahen Osten (MENA-Region) ein. Das Netzwerk politik|atelier e.V. gewann im Mai 2016 ein Projekt zur Stärkung von zivilgesellschaftlichen Strukturen in Tunesien. Ziel des Projektes sind der Aufbau einer pan-arabischen Webseite sowie ein journalistisches Training zu professionellem Schreiben für Menschenrechtsaktivisten und Minderheiten, insbesondere LGBT+.

 

Tunesien gilt nach den sozialen Umbrüchen in der Region vor fünf Jahren als das Land, das die größten Fortschritte in Richtung Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erreicht hat. Dies bestätigte auch der Vertreter für Politik- und Presseangelegenheiten der Deutschen Botschaft in Tunis, Sven Kempinski, bei einem Treffen mit Vertretern des Netzwerks politik|atelier.

Das Projekt wurde im Oktober 2016 erfolgreich vom Netzwerk politik|atelier durchgeführt. Die Veranstaltung in Tunis diente der Stärkung von politischer Partizipation der teilnehmenden Aktivisten sowie von institutionellen capacity building-Maßnahmen. In ihrer Funktion als zivilgesellschaftliche Multiplikatoren wurden die Teilnehmer in verschiedenen Workshops dazu befähigt, sich effizienter in den politischen Diskurs einzubringen und ihre Anliegen für mehr Freiheiten in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen.

 

Aktuell arbeiten wir an einer Fortführung des Projekts in der MENA-Region, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu garantieren und die Kooperation mit Partnern weiter auszubauen.


Impressionen zum Projekt