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für Südliches NRW / Region Bonn


cup2gether: Mehrweg- statt Einwegbecher

 

Rund 45 Anbieter sind in Frankfurt am Main dabei: Tankstellen, Lottoannahmen, Trinkhallen, Eisdielen, Cafés und Bäckereien sowie Unis und Fachhochschulen. Sie alle tragen das Mehrweg-Pfandsystem für Kaffeebecher mit – in der Innenstadt, im West- und Nordend, in Bornheim und im Bahnhofsviertel.

 

Im diesen Jahr sollen es noch mehr werden: In 11 Stadtteilen liegen Anträge auf die Ausweitung von cuptogether in diesen Stadtteilen vor. Initiiert von Marlene Haas und Claudia Schäfer sind die Mehrwegbecher für Betreiber und Kunden kostenlos. Die Anmeldung zur Teilnahme läuft über das Smarthphone. “Von dieser Anmeldung wollen wir dauerhaft aber weg, weil es für einige Menschen noch eine Hürde darstellt“, so Haas. Ist der Kaffee ausgetrunken, kann der Becher in jedem teilnehmenden Geschäft zurückgegeben werden. Dort erhalten die KundInnen einen hölzernen Pfandcoin, der beim nächsten Kaffeekauf wieder abgegeben wird. Vorausgegangen war dieser erfolgreichen Entwicklung die Challenge “besser bechern”, die das Ziel verfolgte, in 90 Tagen mit BürgerInnen, Unternehmen, Betrieben und Cafés ins Gespräch zu kommen, um herauszufinden, was sie brauchen, um Mehrwegbecher zu nutzen und sich dem cup2gether anzuschließen. “Bundesweit werden jährlich 2,8 Milliarden Pappbehälter weggeworfen, alleine 25 Millionen in Frankfurt”, so Marlene Haas. Neben dem Frankfurter Wirtschaftsdezernat unterstützen die Deutsche Postcode Lotterie und der Rat für nachhaltige Entwicklung dieses Projekt. Gegenwärtig werden BotschafterInnen, EventplanerInnen und KundenbetreuerInnen für die räumliche Ausbreitung im Stadtgebiet gesucht. Weitere Informationen unter: https://cup2gether.de 

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TERMINE

25.2., 18:00 Uhr, Volkshochschule, Mülheimer Platz 1, Raum 3.49, Bonn

 

Die Reihe der VHS zum UN-Nachhaltigkeitsziel 15 "Leben an Land" begann am 13.2. und endet am 24.6. Die 38 Veranstaltungen reichen thematisch vom nachhaltigen Weinbau, über Wald in Kamerun bis zur Bonner Stadtplanung. Konkret befasst sich der Referent dieses Abends, Michael Vaupel, Volkswirt und Historiker, mit Fragen zu ethischen Geldanlagen. Je nach Temperament und Einkommen kann die Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele auch in einer ethischen Investition bestehen: Statt auf "Panama-Papiere" lieber auf Aktien von Corticeira Amorin in Portugal oder vom finnischen Unternehmen Stora Enso setzen. Beide Unternehmen produzieren nachhaltig Kork- bzw. Papier. Vaupel spricht daher von einer "doppelten Dividende" – einer monetären und einer Wohlfühl-Dividende. Weitere Informationen unter: vhs-bonn.de/programm.