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für Südliches NRW / Region Bonn


Siebengebirgsschule gewinnt Klimapreis der Allianz Umweltstiftung

 

“Als Schüler würde ich sagen: Das ist der Hammer!”, freute sich Anfang März Schuldirektor Achim Bäumer über die Auszeichnung seiner Förderschule in Bonn-Bad Godesberg. Eine seiner 13 Schülerfirmen, die 7Werker, hatten im vergangenen Jahr nicht nur die Heizungssteuerung optimiert, sondern sind auch dabei, eine eigene Photovoltaikanlage auf das Schuldach zu stellen. “So werden unsere Nachhaltigkeitsziele und Bemühungen für alle greifbar”, davon ist Bäumer überzeugt.
An dem zum elften Mal durchgeführten Schulwettbewerb haben 100 Teams mit rund 6.000 SchülerInnen teilgenommen. Noch weitere vier Schulen wurden dabei ausgezeichnet – Schulen in Berlin, Gladbeck, Mönchengladbach und in Wörth (Rhein).
Was den JurorInnen an der Bonner Siebengebirgsschule besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Schulaktivitäten durch den Verkauf selbstproduzierter Recyclingprodukte finanziert werden. Mit dem Preisgeld von 10.000 Euro sollen nun “weitere nachhaltige Projekte in unserem Schulsystem” gefördert werden, so Lehrer Weick, der mit den 7Werkern zusammen die Verbesserung der Klimabilanz der Schule realisiert hat. Nach dem Motto: “Bei uns kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern von den 7Werkern.”
Die Auszeichnungsfeier findet am 17. Mai in Berlin im Allianz Forum statt. Zuvor gibt es einen Besuch im Kanzleramt: “Die Reise nach Berlin ist eine große Ehre und für alle Schüler auch aus den anderen Schülerfirmen ein zusätzlicher Ansporn”, so Achim Bäumer. Weitere Informationen unter: klimapreis-der-allianz-umweltstiftung.

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TERMINE

11. April, 16-19 Uhr, VHS Ratingen, Poststraße 23, Raum 202

 

Freiwillig fair – für eine globale verantwortliche Beschaffung in NRW-Kommunen

Wie können Kommunen soziale und ökologische Kriterien angesichts komplexer Vergaberegelungen und Marktlage verantwortlich in ihre Beschaffungspraxis integrieren? Und wie können sie das, obwohl die Landesregierung NRW die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und Umweltstandards bei der öffentlichen Beschaffung aufgehoben hat? Kommunen können freiwillig ihre Beschaffungspraxis global so gestalten, dass die Bewerber Arbeitsrechte und Umweltstandards beachten müssen, davon sind die Veranstalter, das Eine Welt Netz NRW und die Stadt Wuppertal, überzeugt. André Siedenberg, Anwalt für Vergaberecht, wird über Möglichkeiten informieren und mit den Teilnehmenden anschießend diskutieren. Zusätzlich stellen Rosa Grabe von FEMNET e.V. und Anton Pieper vom Südwind-Institut ihre Beratungsangebote vor. Eintritt frei. Anmeldung bis 4. April bei: Lara Ardicoglu, eMail: lara.ardicoglu@eine-welt-netz-nrw.de, Fon: 0211.875 927 79. Zudem soll bei der Anmeldung ein kurzer Fragebogen ausgefüllt werden. Siehe: surveymonkey.de. Weitere Informationen unter: faire-beschaffung/freiwillig-fair.